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Zweitmarkt im 2. Quartal Immobilienfonds erzielt Spitzenkurs von knapp 670 Prozent

Zweitmarkt im 2. Quartal Foto: © / peshkov / FotoliaVor allem Immobilienfonds werden am Zweitmarkt gehandelt

Am Zweitmarkt für geschlossene Fonds sind sowohl das Nominalkapital, die Kaufpreise als auch die Handelskurse gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Quartalsbericht der Deutschen Zweitmarkt AG.


Wer seine Fondsanteile vor Ablauf der geplanten Laufzeit veräußern möchte, findet mittlerweile einen transparenten und stetig wachsenden Zweitmarkt vor, an dem verkaufswillige Anleger und Käufer zusammenkommen. In den vergangenen drei Monaten hat der Zweitmarkt für geschlossene Fonds nochmals deutlich an Fahrt aufgenommen. So stieg nach Angaben der Deutschen Zweitmarkt AG das gehandelte Nominalkapital gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres um 26,4 Prozent auf 71,93 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg die Summe der Kaufpreise um mehr als 35 Prozent und liegt nun bei fast 40 Millionen Euro. Der Handelskurs lag im Schnitt bei 55,28 Prozent. Insgesamt kam es in den Monaten April bis Juni 2016 zu 1.499 Handelsabschlüssen. Ausschlaggebend für den Anstieg von Kaufpreis und Nominalkapital war nach Angaben der Zweitmarktplattform vor allem der starke Handel im Bereich Immobilienfonds. Auf diese Assetklasse entfiel der größte Umsatzanteil.

Betrachtung nach Assetklassen: Immobilienfonds liegen wie gewohnt vorn
Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden 957 Handelsabschlüsse im Bereich Immobilienfonds verzeichnet, im Vorjahresquartal waren es noch 772 Abschlüsse. Das gehandelte Nominalkapital ist mit 44,6 Millionen Euro doppelt so hoch wie das des Vorjahreszeitraums, die Summe der Kaufpreise stieg um mehr als 70 Prozent an und liegt bei 32,7 Millionen Euro. Mit etwas mehr als 62 Prozent Umsatzanteil sind Immobilienfonds wie gewohnt die meistgehandelte Assetgruppe am Zweitmarkt. An der Spitze der Top Ten der gehandelten Immobilienfonds steht der DWS ACCESS – DGA Einkaufs-Center-Immobilienfonds mit einem Handelskurs von 668 Prozent (Juni 2016). Der Deutsche Zweitmarktindex für geschlossene Immobilienfonds (DZX-I) schließt am 24. Juni 2016 bei 949,50 Punkten.

Im Bereich „Sonstige Assetklassen“ wurden von April bis Juni 2016 insgesamt 307 Handelsabschlüsse registriert. Das gehandelte Nominalkapital lag mit 16,5 Millionen Euro um knapp zwei Prozent höher als im Vorjahresquartal, die Summe der Kaufpreise mit 4,2 Millionen Euro dagegen um 18,5 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2015. Der Durchschnittskurs notiert bei 32,58 Prozent. An der Spitze der Top Ten der gehandelten „Sonstigen Assetklassen“ steht das Beteiligungsangebot WealthCap Private Equity 14 mit einem Handelskurs von 100,5 Prozent (Mai 2016). Der Umsatzanteil der Sonstigen Assetklassen am Zweitmarkt liegt im zweiten Quartal 2016 bei knapp 23 Prozent.

Der aktuelle Umsatzanteil der Schiffsfonds liegt bei knapp 15 Prozent und damit deutlich hinter der Gruppe der „Sonstigen Assets“. Im Betrachtungszeitraum wurden insgesamt 235 Handelsabschlüsse im Bereich der geschlossenen Schiffsfonds verzeichnet – im Vorjahresquartal waren es noch 370. Das gehandelte Nominalkapital liegt bei 10,78 Millionen Euro, dies entspricht einem Rückgang von mehr als 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Summe der Kaufpreise fiel im Vergleichszeitraum um 45 Prozent und beträgt 2,85 Millionen Euro. Der Schiffsfonds mit dem höchsten Handelskurs im zweiten Quartal war der CFB - 155 TS „Alexandra“ mit einem Handel zu 72 Prozent (Mai 2016). Der Deutsche Zweitmarktindex für die Assetklasse Schiff (DZX-S) schließt am 24. Juni 2016 bei 523,22 Punkten.

Wie könnte sich der Brexit auswirken?
Es ist davon auszugehen, dass der Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union ein längerer Prozess werden wird – von dem auch die Alternativen Investments beeinflusst werden dürften. Torsten Filenius, Vorstand der Deutschen Zweitmarkt AG, fasst die möglichen Folgen für den Sachwertebereich wie folgt zusammen: „Es ist anzunehmen, dass sich die Nullzinsphase in der Euro-Zone eher verlängern und zu weiter steigenden Anlagen im Bereich der Sachwerte führen wird. Der britische Immobilienmarkt zeigt sich mittelfristig wohl etwas volatiler. Die Kaufpreise für Büroimmobilien in der Londoner Innenstadt könnten – Szenariorechnungen des Datenanbieters PMA zufolge – um 30 bis 35 Prozent sinken. Doch auch hier wird bereits eine anschließende Erholungsphase erwartet, da Großbritannien, insbesondere der Standort London, ein wichtiger globaler Immobilienmarkt bleiben wird. Langfristig dürfte der Gewerbeimmobilienmarkt damit den Preisrückgang wieder vollständig aufholen.“

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11.07.2016,

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