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bsi-Umfrage 2014 Rund 10 Mrd. Euro neu in Sachwerte investiert

bsi-Umfrage 2014 Foto: © Nonwarit / Fotolia

Im vergangenen Jahr wurden etwa 10,3 Milliarden Euro an Anlegergeldern neu in Sachwerte investiert bzw. die Verwaltung hiervon übernommen. Das ergab eine Umfrage unter den 35 bestandsverwaltenden Mitgliedern des Sachwertverbandes bsi.


Der Anlageschwerpunkt lag dabei auf Immobilien. 84 Prozent (4,1 Milliarden Euro) der Investitionen der Alternativen Investmentfonds (AIF) gingen in diesen Bereich. Weitere 13 Prozent (0,6 Milliarden Euro) entfielen auf den Bereich Erneuerbare Energien. Drei Prozent (0,2 Milliarden Euro) gingen in den Bereich Luftfahrzeuge.

Die Mitglieder des bsi verwalteten zum Stichtag 31.12.2014 Sachwerte in einem Volumen von rund 160 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung um 18 Prozent. Auch hier lag die Anlagekategorie „Immobilie“ mit Abstand vorne. Rund 55 Prozent der verwalteten Bestände (Assets under Management) entfielen auf diese Kategorie. Den zweiten Platz belegten Schiffe (17,6 Prozent), auf dem dritten und vierten Rang folgten Erneuerbare Energien (4,7 Prozent) und Flugzeuge (4,5 Prozent). Auch in Zukunft wollen sich die Anbieter geschlossener Publikumsfonds überwiegend auf den Bereich Immobilien konzentrieren. Doch auch Erneuerbare Energien und Luftfahrzeuge stehen weiter hoch im Kurs. Der wohl überraschendste Trend: 12 Prozent der Umfrageteilnehmer planen für 2015 die Emission von geschlossenen Schiffsfonds.

Mit Blick auf die Anleger-Nachfrage zeigt sich der Sachwertverband zuversichtlich: „Die Investition in Sachwerte ist derzeit besonders von den professionellen Investoren nachgefragt. In Zeiten niedriger Zinsen wird sich daran absehbar nichts ändern“, sagt Oliver Porr, Vorstandsvorsitzender des bsi. Der Branche müsse es 2015 aber auch gelingen, vermögende Privatanleger von den Vorzügen einer Investition in Sachwerte über geschlossene Fonds zu überzeugen. Porr: „Jeder Anleger muss sich die Frage stellen: Sind fünf Beteiligungen an regulierten Immobilien-AIF, verwaltet durch einen professionellen und beaufsichtigten Manager, nicht unter Diversifikations- und Risikomischungsaspekten besser als eine Eigentumswohnung?“

Die aktuell beliebtesten Beteiligungen im Überblick

NameKategorieprogn. LaufzeitMindestanlageprogn. Ausschüttung
Bouwfonds-Private Dutch Parking Fund IIImmobilien Niederlande13 Jahre10.000 Euro zzgl. 5 % Ausgabeaufschlag165,00 %
Hahn Pluswertfonds 163 Welau ArcadenImmobilien Inland12 Jahre20.000 Euro zzgl. 5 % Ausgabeaufschlag168,00 %
Hannover Leasing Flight Invest 51Flugzeuge15 Jahre30.000 US-Dollar zzgl. 5 % Ausgabeaufschlag217,00 %
reconcept RE04 Wasserkraft KanadaNeue Energien Sonstiges9 Jahre35.000 Kanadische Dollar zzgl. 3 % Ausgabeaufschlag196,31 %
reconcept RE06 Windenergie FinnlandErneuerbare Energien Windkraft7,5 Jahre5.000 Euro zzgl. 3 % Ausgabeaufschlag161,64 %
Quelle: FondsDISCOUNT.de, 03.02.2015

Auszug der wesentlichen Risiken
Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.
  • Es handelt sich um eine unternehmerische Beteiligung, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Unternehmerische Beteiligungen sind keine Wertpapiere und somit nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Plattformen möglich, da für Anteile an unternehmerischen Beteiligungen kein einheitlich geregelter Zweitmarkt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Beteiligung sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Fondsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.
03.02.2015,

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