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200 Jahre Erfahrung Schroders business as usual

Börse Foto: © BrianAJackson / istockphoto.com

Für viele Anleger sind Investitionen ausschließlich eine Frage der erzielbaren Rendite – je höher, desto besser. Dabei wird oft übersehen, dass eine höhere Renditechance stets mit einer größeren Risikoinkaufnahme einhergeht.


Das konkrete Ziel einer jeden Portfoliozusammenstellung sollte daher sein, stets das Risiko, die Volatilität und die Renditechancen unter den individuellen Aspekten des jeweiligen Anlegers so zu kombinieren, dass eine bestmögliche Effizienz erzielt wird. Der Schroders Global Dynamic Balanced Fund versucht einerseits, durch ein ausgewogenes Portfolio die Chance auf möglichst attraktive Wertzuwächse zu nutzen. Andererseits will das Fondsmanagement um den Verantwortlichen Gregor Hirt die Volatilität begrenzen. 2009 aufgelegt, mischt sich das Fondsportfolio aus defensiven Investments, die mit Positionierungen in Wachstumswerten kombiniert werden, üblicherweise werden aktive Anlagestrategien verfolgt. Man reagiert also auf Veränderungen im Marktumfeld und bildet nicht bloß passiv eine Benchmark, zum Beispiel einen bestimmten Börsenindex, ab. Zudem kann man fl exibel über viele Assetklassen anlegen, ist also zum Beispiel nicht nur auf Aktien oder Anleihen begrenzt.

Das Verhältnis von Wachstumswerten zu Defensivwerten schwankt: Hirt kann bis zu 60 Prozent der Fondsgelder in Wachstumspositionen stecken. Das müssen nicht automatisch Unternehmensanteile sein. Unter diese Kategorie fallen auch Rohstoffe oder Anleihen aus dem Hochzinssektor. Entsprechend steckt Hirt mindestens 40 Prozent der Gelder in defensive Werte, wie zum Beispiel Staatsanleihen guter Bonität oder Geldmarktinstrumente. Solche Positionierungen des Fondsvermögens sollen zu einem stabilen Fondspreis beitragen. Besonders forscht man im Portfolio dabei nach Risiken, die auf den ersten und vielleicht auch auf den zweiten Blick nicht offensichtlich werden. Man hat die Absicht, solche versteckten möglichen Verlustbringer rasch zu eliminieren. Das Ziel ist, dass der Fonds binnen eines Jahres nicht mehr als 10 Prozent an Wert verliert.

Um das Ziel zu erreichen, bedient sich Hirt mit seinem Team der klassischen Fundamentalanalyse. Die Erkenntnisse hieraus kombiniert man mit einem eigenentwickelten Modell. Mit diesem wolle man die „Markttemperatur“ messen, so Fondschef Hirt. Die Erkenntnisse hieraus fließen direkt in die Zusammensetzung des Portfolios ein. Droht am Markt eine Eiszeit, wird der wertstabilere, defensivere Anteil am Portfolio nach oben gefahren. Winkt dagegen ein freundliches Börsenwetter, fährt Hirt das Risiko und damit auch die Renditechancen nach oben. Bei der Auswahl der Positionierungen steht dem Fondsmanager ein weltweites Team von rund 60 Experten unterstützend zur Verfügung. Letzten Daten zufolge ist der Schroders Global Dynamic Balanced eher defensiv orientiert. Mit lediglich 31 Prozent wachstumsorientierten Anlagen und 69 Prozent Defensivpositionen ist die Portfoliozusammensetzung bestmöglich auf die aktuelle Marktsituation eingestellt. Währungsrisiken geht Hirt kaum ein. Die Performance des Fonds unterstreicht die langjährige Erfahrung des Managements. Die Zielsetzung einer geringen Volatilität und ausgewogenen Renditeentwicklung können in 2011 bisher gut umgesetzt werden.
02.01.2012,

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