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Rendite bei fallenden Märkten Der Cost-Average-Effekt

Rendite bei fallenden Märkten Foto: © NAN / fotolia.com

Wie können Fondsbesitzer von Börsenschwankungen profitieren? Der Cost-Average-Effekt macht es durch die regelmäßige Anlage eines gleichbleibenden Betrages möglich.


Kaum ein Aspekt spielt bei der Investition in Aktien und Fonds eine größere Rolle als der des Timings. Die Frage nach dem richtigen Investitionszeitpunkt stellt sich daher vor jeder Kaufentscheidung. Doch die Angst vor fallenden bzw. korrigierenden Märkten treibt Anleger immer wieder dazu, Investitionsentscheidungen zu verschieben. Zwar gibt es Möglichkeiten über Leerverkäufe, ETFs, Zertifikate oder CFDs, „short“ zu gehen, d.h. auf fallende Märkte bzw. das Fallen einzelner Titel zu setzen, jedoch ist damit zugleich die Entscheidung für eine bestimmte Richtung verbunden. Läuft der Markt oder die Aktie in die andere Richtung, führt dies zwangsläufig zu roten Zahlen im Depot. Aufgrund dieses Dilemmas haben viele Anleger die enormen Kurssteigerungen der vergangenen Jahre nicht nutzen können. Doch es gibt eine aussichtsreiche Investitionsstrategie, welche für Renditen mitten in fallenden und volatilen Märkten sorgt: der Cost-Average-Effekt.

Und so geht‘s: Akzeptieren Sie die Unwägbarkeiten des Einstiegszeitpunktes und teilen Sie Ihre Gesamtinvestitionssumme in jeweils gleich hohe Investitionsschritte auf. In folgendem Beispiel investieren Sie insgesamt 70.000 Euro also nicht auf einen Schlag, sondern jeweils 10.000 Euro verteilt über sieben Monate.



Nach sieben Monaten haben Sie insgesamt 11.011,90 Anteile erworben. Hätten Sie im Januar eine Einmalanlage in Höhe von 70.000 Euro zu einem Marktpreis von je zehn Euro pro Anteil getätigt und im Juli zu je sieben Euro veräußert, hätten Sie einen Verlust von 21.000 Euro verzeichnet. Durch die fortlaufende Investition und das Nutzen des Cost-Average-Effektes erhalten Sie dagegen einen ansehnlichen Gewinn von über 7.000 Euro.

Warum ist das so?
Die Antwort ist ebenso einfach wie zutreffend: Sie „überlisten“ den so genannten Schweinezyklus und erhalten durch den selbst auferlegten, festen Kaufrhythmus in Zeiten fallender Märkte viele Anteile (kaufen also billiger ein) und in Zeiten hoher Kurse folgerichtig nur wenig Anteile. Effekt: Sie investieren ausgiebig, wenn Anteile billig sind, erwerben somit viele Anteile, die in steigenden Märkten ebenfalls einen Wertanstieg erfahren. Umgekehrt investieren Sie verhalten in steigenden Märkten und erwerben somit weniger Anteile, wenn es teuer ist. In fallenden Märkten können damit auch weniger Anteile unter ihren Einstandspreis fallen.

Fondsvermittler helfen, Gebühren zu sparen
Der Cost-Average-Effekt lässt sich ganz bequem in Form eines Fondssparplanes nutzen, in den jeden Monat gleichbleibende Raten eingezahlt werden. Doch Achtung: Jede Rate zählt als Fondskauf. Der branchenübliche Ausgabeaufschlag muss also jeden Monat bezahlt werden. Diese Kosten zehren an der Rendite. Wer sich diese Gebühren sparen möchte, sollte seinen Sparplan statt bei der Haus- oder Direktbank daher über einen Fondsvermittler abschließen – denn hier entfällt der Ausgabeaufschlag. Bei FondsDISCOUNT.de finden Sie eine Vielzahl an sparplanfähigen Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Und nicht nur das: Mit unserem Vermittler-Service kann man auch bei der Depotführung kräftig sparen und profitiert somit dauerhaft. Wie sich diese Ersparnis darstellt, zeigt Ihnen unser Tarif-Rechner. Und falls Sie noch Anregungen für die Fondsauswahl benötigen: Diese Fonds sind bei FondsDISCOUNT.de-Kunden derzeit besonders beliebt. Zahlreiche dieser Fonds sind auch als Sparplanvariante erhältlich. Unser Fonds-Selektor hilft Ihnen bei der Suche.
28.04.2014,

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