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Beteiligungsmarkt Immobilienfonds dominieren das Angebot

Emissionstätigkeit: Immobilien domineren das Angebot Foto: © / frank peters / FotoliaImmoblienfonds wurden 2017 am häufigsten in die Platzierung geschickt

Im vergangenen Jahr hatten Anleger etwas mehr Auswahl am Beteiligungsmarkt als noch 2016 – auch wenn es nur drei Publikums-AIF zusätzlich waren. Dabei dominierte die Assetklasse Immobilien und die Anzahl an Vermögensanlagen nahm zu.


Das Rating- und Analysehaus Scope hat sich den Sachwertebereich 2017 näher angesehen. Wie die Analysten berichten, wurden 2017 etwas mehr geschlossene Publikums-AIF (vormals „geschlossene Fonds“) emittiert als 2016. Insgesamt seien 29 Publikumsfonds von der Finanzaufsicht BaFin zum Vertrieb zugelassen worden – immerhin drei Produkte mehr als noch 2016.

Ein weiterer Befund: Das geplante Eigenkapitalvolumen der 2017 emittierten Fonds betrug 705 Millionen Euro, dies markiere einen Rückgang gegenüber 2016 um rund 35 Prozent. Dies führen die Analysten darauf zurück, dass 2016 ein sehr großvolumiger Fonds von Jamestown emittiert wurde, welcher ganze 22 Prozent des Jahres-Gesamt-Emissionsvolumens für sich verbuchte. 2017 gab es hingegen keinen so großen AIF am Markt. Ein weiterer Grund: Alternative Assets, allen voran Immobilien, erfreuen sich nach Einschätzung der Experten von Scope im Umfeld extrem niedriger Zinsen und des dadurch verursachten Anlagedrucks weiterhin großer Beliebtheit. Die hierdurch hervorgerufene Konkurrenz unter Investoren treibe die Preise und führe zu sinkenden Renditen für Sachwerte. Dies wiederum erschwere die Konzeption geschlossener Publikums-AIF mit attraktiver Renditeerwartung. Zudem hätten sich viele Anbieter inzwischen eher auf Spezialprodukte für institutionelle Großinvestoren fokussiert. Der Markt für Privatanleger sei auch bedingt durch diese Entwicklung enger geworden.

Immobilien sind weiterhin die bevorzugte Assetklasse: Von den 29 AIF im Jahr 2017 investieren 21 in Immobilien. Gemessen an der Anzahl stellt die Assetklasse Immobilien somit 72 Prozent aller Publikums-AIF. Andere Assetklassen wie Flugzeuge, Erneuerbare Energien, Private Equity und Infrastruktur führen hingegen ein Nischendasein. Unter den Immobilienfonds liege der Investitionsfokus zudem zu zwei Dritteln auf deutschen Objekten.

Was den Analysten außerdem auffiel: Das Angebot an Vermögensanlagen belief sich 2017 auf 73 Produkte (2016: 65) mit einem insgesamt zu platzierenden Kapital von rund 1,1 Milliarden Euro. Damit stieg das Angebotsvolumen von um rund 21 Prozent gegenüber 2016. Unter dem Produktmantel Vermögensanlage waren es vor allem Unternehmensbeteiligungen (30 Produkte) und etwas abgeschlagen Direktinvestments (19 Produkte) und Nachrangdarlehen (17 Produkte), die den Markt bestimmten.

Dass Immobilienfonds das Angebot an Sachwertbeteiligungen bestimmen, führt auch dazu, dass auf diese Assetklasse der größte Anteil des Zeichnungsvolumens der FondsDISCOUNT.de-Kunden entfällt – Immobilien-AIF liegen hier seit einigen Quartalsauswertungen deutlich vor anderen Anlageklassen.

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22.01.2018,

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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte den jeweiligen Verkaufsprospekten.

  • Bei den vorgenannten Finanzprodukten handelt sich um Alternative Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz bzw. Vermögensanlagen nach dem VermAnlG, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
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  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Finanzprodukte sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
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