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Anlegerverhalten im Zinstief Deutsche bewahren Lust am Sparen

Anlegerverhalten im Zinstief Foto: © didesign / Fotolia

Trotz niedriger Zinsen haben die Deutschen die Freude am Sparen noch nicht verloren. Das zeigt eine Umfrage von Union Investment. Wichtig ist den Befragten neben der Flexibilität der Geldanlage vor allem die Rendite.


Die Deutschen halten das Sparen für richtig und wichtig. Einer Umfrage zufolge, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise durchführt, legen derzeit drei Viertel der Befragten monatlich einen festen Betrag zur Seite. Dabei spart die Mehrheit der Anleger mindestens 100 Euro pro Monat.

Als ein besonders wichtiger Aspekt bei der Geldanlage wird die Flexibilität angesehen: 90 Prozent der Befragten halten es für erforderlich, stets auf einen Teil ihres Vermögens zugreifen zu können. Wie hoch dieser Anteil sein sollte, ist allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt: Für 35 Prozent der Anleger sollte rund die Hälfte der Ersparnisse liquide sein. 22 Prozent würden sich schon mit einem Viertel des Vermögens zufrieden geben. Neben der Flexibilität zählt für die Bundesbürger beim Sparen außerdem die Rendite. Das sagen sie zumindest. Die tatsächlichen Anlageentscheidungen sprechen eine andere Sprache: Lediglich 31 Prozent der Befragten gaben an, die niedrigen Zinsen zum Anlass zu nehmen, frühere Anlageentscheidungen zu hinterfragen. Die meisten bewegen sich weiterhin mit einem Großteil ihres Vermögens in niedrig verzinsten Anlagen: Sparbuch, Sparkonto und Banksparpläne sind mit 76 Prozent die am stärksten genutzten Anlageformen.

Dabei sind sich die Befragten durchaus der Vorteile von chancenreicheren Anlagen wie aktienbasierten Investments bewusst: 43 Prozent sind überzeugt, damit auf lange Sicht die höchsten Erträge erzielen zu können. Die Bereitschaft, in Geldanlagen mit vorübergehenden Schwankungen zu investieren, ist jedoch gering: Für gut jeden zweiten Befragten (52 Prozent) darf das angelegte Geld niemals ins Minus rutschen. Trotzdem geben immerhin 45 Prozent an, dass sie zwischenzeitliche Kursverluste in Kauf nehmen würden, wenn sie dadurch langfristig einen deutlichen Mehrertrag erzielen können. „Der Wunsch nach Rendite und das traditionelle Sparverhalten der Deutschen passen nicht zusammen. Anleger nehmen mit ihrer Sparbuchmentalität langfristig Ertragseinbußen in Kauf“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment. Mit einem ausgewogenen Anlagemix hätten Anleger die Möglichkeit, attraktive Erträge zu erzielen bei gleichzeitig kalkulierbaren Risiken – und das auch in Niedrigzinsphasen.

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15.10.2014,

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