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Es wird viel gespart Mehrheit setzt auf zinsschwache Anlagen

Börse Foto: © Veneficus / istockphoto.com

Die Deutschen sind weiterhin in Sparlaune – doch so richtig zahlt sich dies nicht aus: Denn die Mehrzahl setzt auf zinsschwache Sparbücher oder sogar das Girokonto als Anlageform.


Der Anteil der privaten Sparer befindet sich auf einem hohen Niveau: 47 Prozent der Bundesbürger legen derzeit etwas auf die hohe Kante. Dabei ist das klassische Sparbuch mit rund 51 Prozent die beliebteste Sparform (Vorjahr: rund 55 Prozent). Rund 37 Prozent der Befragten favorisieren wie bereits im Vorjahr den zumindest etwas besser verzinsten Bausparvertrag, ebenso viele nutzen allerdings ihr normales Girokonto (Vorjahr: 42 Prozent), um höhere Beträge zu verwahren. Auf den weiteren Plätzen befinden sich Renten- und Kapital-Lebensversicherungen (35 Prozent), kurzfristige Geldanlagen (32 Prozent), Immobilien mit immerhin 25 Prozent und die Riester-Rente mit rund 22 Prozent. Investmentfonds dagegen spielen nur für 20 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Rolle, Aktien nur für 14 und festverzinsliche Wertpapiere sogar nur für 8 Prozent der Sparer eine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband der Privaten Bausparkassen, an dessen Frühjahrsumfrage 2.000 Bundesbürger teilgenommen haben. Gefragt nach den Sparzielen gaben rund 60 Prozent an, etwas für die Altersvorsorge zurücklegen zu möchten. Rund 59 Prozent sparen für den Konsum, drittwichtigstes Motiv ist mit 50 Prozent der Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum.

Sicherheit für viele wichtigstes Anliegen
„Die Menschen setzten beim Sparen nach wie vor auf Sicherheit“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder, das Ergebnis. „Dort, wo es im Unterschied zum Bausparen und zur Immobilie um die reine Geldanlage geht, zeigen die Minizinsen aber offenbar Wirkung. Die Attraktivität dieser Anlageformen beginnt zu leiden.“ Dass Sparbücher und Girokonten weiterhin zu den beliebtesten Sparformen zählen verdeutlicht, dass renditeträchtigere Kapitalanlagen wie etwa Investmentfonds immer noch auf Vorbehalte stoßen. Doch dieses Streben nach Sicherheit kostet Rendite – oder in Anbetracht der aktuellen Niedrigstzinsen: es bringt überhaupt keinen Zuwachs mehr. Dabei bieten gerade Investmentfonds zahlreiche Vorteile: Das Kapital ist flexibel verfügbar, wird breitgestreut und von einem professionellen Manager investiert und das Anlegervermögen ist sicher bei einer Depotbank verwahrt. Wer seine Fonds über FondsDISCOUNT.de kauft, spart sich im Gegensatz zur Hausbank zudem teure Ausgabeaufschläge und Depotführungskosten.

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02.06.2014,

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