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Sorglos in den Urlaub Mit Stop-Loss auf der sicheren Seite

Sorglos in den Urlaub Foto: © drubig-photo / Fotolia

Die Sommerferien nahen und der Urlaub steht vor der Tür. Wer die freie Zeit entspannt genießen will, ohne sich täglich um die Börsenkurse zu kümmern, kann automatische Verkaufsaufträge erteilen, sogenannten Stop-Loss-Orders.


Der Sommer ist endlich da und viele sind bereits in Urlaubsstimmung. Von diesem Hochgefühl ist an den Börsen allerdings wenig zu spüren. Die Märkte sind wankelmütig. Vor allem die Ungewissheit darüber, wie die griechische Tragödie ausgehen wird, lässt die Kurse schwanken. Viele Anleger stehen deshalb vor einem Dilemma: Einerseits sind sie von den Fonds und Aktien, die sie im Depot haben, überzeugt und trauen ihnen durchaus noch weitere Kurssteigerungen zu. Andererseits drückt ihnen die aktuelle Unruhe an den europäischen Märkten auf den Magen. Schließlich sind kurzfristig deutliche Wertverluste nicht auszuschließen.

Zum Glück müssen sich Anleger von etwaigen Kursrückgängen nicht überraschen lassen: Anhand eines Verkaufsauftrags an die Depotbank, der mit einem sogenannten Stop-Loss versehen ist, können sie dafür sorgen, dass sich Börsenrückschläge nicht zu stark auf das Depot auswirken. Das Prinzip: Der Auftrag wird nur ausgeführt, wenn der Fonds einen bestimmten Kurs unterschreitet. Dann wird automatisch verkauft. Dabei können Anleger selbst festlegen, ab welchem Preis Wertpapiere bei Verlusten verkauft werden sollen. Ein Beispiel: Ein Anleger besitzt 50 Anteile am DWS Top Dividende (WKN: 984811). Der Aktienfonds notiert derzeit bei etwa 116 Euro (Stand 07. Juli 2015), die Anteile sind zusammen also rund 5.800 Euro wert. Um das Vermögen vor zu starken Verlusten zu schützen, setzt der Anleger eine Stop-Loss-Order bei 106 Euro. Das heißt: Sobald der Kurs des Fonds auf 106 Euro oder weniger sinkt, wird der Fonds automatisch verkauft.

Mit sogenannten Trailing-Stop-Losses (auch als dynamische Limits bekannt) können die Stop-Orders zudem dynamisch an neue Marktverhältnisse angepasst werden; bei Kurssteigerungen zieht der Stop-Wert in einem vorgegebenen Abstand hinterher. Es muss also nicht nur eine Stop-Loss-Order angegeben werden, sondern auch ein Differenzwert. Ein Beispiel: Der angenommene Kurs des DWS Top Dividende liegt bei 116 Euro, als initialen Stop-Wert gibt der Anleger abermals 106 Euro an, zudem setzt er einen Trailing-Abstand von zehn Euro. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder fällt der Kurs auf 106 Euro oder darunter, so dass die Verkaufsorder wie bei einem normalen Stop-Loss ausgeführt wird. Oder der Kurs steigt auf 126 Euro oder darüber. Dann zieht der Trailing-Stop-Loss im Abstand von zehn Euro hinterher. Der neue Stop-Wert, bei dem das Papier abgestoßen wird, liegt nun bei 116 Euro. Der Vorteil gegenüber klassischen Stop-Loss-Orders liegt auf der Hand: Mit dem Trailing-Stop-Loss lassen sich mögliche neue Kursanstiege automatisch sichern – und der Sommerurlaub kann ganz entspannt genossen werden.
07.07.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
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  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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