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Umfrage Niedrigzinsen belasten das Ersparte der Deutschen

Umfrage Foto: © vladimirfloyd / Fotolia

Die deutschen Sparer sind unzufrieden mit ihrer Geldanlage. Hauptgrund sind die Minizinsen. Trotzdem wagen sich nur Wenige an chancenreichere Anlageformen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Union Investment.


Das Niedrigzinsumfeld schlägt den deutschen Anlegern aufs Gemüt. Rund 57 Prozent sind unzufrieden mit ihrer Geldanlage, besonders davon betroffen sind Besitzer von Bankanlagen (59 Prozent) und Bausparverträgen (58 Prozent). Dies sind die Erkenntnisse einer Anlegerumfrage, die Union Investment regelmäßig durchführt. Dass sich das Umfeld festverzinslicher Wertpapiere in naher Zukunft positiv entwickeln wird, glauben nur die Wenigsten: Zwei Drittel der Anleger gehen von konstant niedrigen Zinsen in den nächsten sechs Monaten aus. Auch langfristig rechnet die Mehrheit mit keinem starken Anstieg. Entsprechend verwundert es wenig, dass die Nachfrage nach klassischen Anlageformen sinkt: Die Beliebtheit von Tagesgeldern fiel im Vergleich zum Vorquartal um zwei Prozentpunkte auf 27 Prozent, von Sparbüchern um vier Prozentpunkte auf 15 Prozent und von festverzinslichen Wertpapieren um drei Prozentpunkte auf 22 Prozent.

Aktionäre sind zufriedener mit ihrer Anlageentscheidung

Fragt man die Aktienanleger nach der Zufriedenheit mit ihrer Geldanlage, sieht das Bild ganz anders aus: Rund 60 Prozent der Anleger sind zufrieden bis sehr zufrieden – und daran dürfte sich auch vorerst nichts ändern. Denn in den nächsten sechs Monaten erwartet die deutliche Mehrheit der Befragten konstante bis steigende Aktienkurse. Entsprechend ist auch die Attraktivität eines Aktieninvestments im Vergleich zum Vorquartal von 33 auf 38 Prozent gestiegen. Die logische Konsequenz aus diesen Ergebnissen wäre eine Wende hin zu chancenreicheren Anlageformen. Diese setzt allerdings nur langsam ein: Sechs von zehn Befragten möchten ihr Geld nach wie vor nicht chancenreicher anlegen als bisher. Nur 19 Prozent sind bereit, in risikoreichere Anlageklassen zu investieren. Immerhin: Im Vorjahr waren es lediglich zwölf Prozent.

„Im internationalen Vergleich ist die Zahl der Aktionäre in Deutschland noch immer extrem niedrig. Dadurch verschenken die Menschen viel Geld“, kommentiert Stefan Gips, Kundenbetreuer bei FondsDISCOUNT.de die Ergebnisse der Studie. „Dass das Interesse an chancenreicheren Investments verglichen mit dem Vorjahr gestiegen ist, zeigt aber glücklicherweise, dass immer mehr Anleger sich mit dem Potenzial von Aktieninvestments auseinandersetzen.“ Gerade mit Blick auf die private Altersvorsorge sei diese Erkenntnis von enormer Bedeutung. Das scheinen auch viele Sparer verstanden zu haben: Die Zahl derjenigen, die es insbesondere aufgrund der aktuellen Zinssituation für wichtig halten, sich mit ihrer privaten Vorsorge zu beschäftigen, ist auf 62 Prozent angestiegen, bei den 20- bis 29-Jährigen sogar auf 67 Prozent.
29.07.2015,

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