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Anleger-Umfrage Nur jeder Zehnte kennt die Dax-Entwicklung

Anleger-Umfrage Foto: © Coloures-pic / Fotolia

Am 1. Juli wird der Dax 27 Jahre alt. Die meisten Deutschen zeigen allerdings nur wenig Interesse am deutschen Leitindex. Das ergab eine Studie, die mehrere Direktbanken durchgeführt haben.


Und wieder ein Jahr älter: Am 1. Juli feiert der Dax seinen 27. Geburtstag – den feiern allerdings nur wenige deutsche Anleger mit. Das lässt zumindest eine Studie vermuten, die die Direktbanken comdirect, Consorsbank, DAB Bank und ING-DiBa gemeinsam anlässlich des Dax-Geburtstags durchgeführt haben. Das ernüchternde Ergebnis: Mit der Aktienkultur ist es hierzulande nicht weit her. Die Bundesbürger wissen nur wenig über den Aktienindex – und unterschätzen ihn deutlich.
Tatsächlich hat sich der Index von 2009 bis 2014 von fast 5.000 Punkten auf knapp 10.000 Punkte verdoppelt. Das wussten jedoch nur 9,6 Prozent der Befragten – und damit nicht einmal jeder Zehnte. Während 33,7 Prozent dazu keine Angabe machen konnten, glaubten 7,7 Prozent der Befragten sogar, der DAX sei in diesem Zeitraum gefallen. 7,9 Prozent gingen von einer nahezu unveränderten Entwicklung aus. Die restlichen 41,1 Prozent trauten dem Index nur eine deutlich niedrigere Steigerungsrate zu.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Kunden von Direktbanken sind deutlich besser informiert als Kunden von herkömmlichen Filialbanken: Während nur sechs Prozent der Filialbankkunden wussten, dass sich der Dax von 2009 bis 2014 verdoppelt hatte, waren es bei den Direktbankkunden immerhin elf Prozent. Bei denjenigen, die Konten sowohl bei einer Direkt- als auch einer Filialbank haben, waren es sogar 16 Prozent.

Fonds als sinnvolle Alternative

Stefan Gips, Kundenbetreuer bei FondsDISCOUNT.de, hält das weitverbreitete Unwissen für bedenklich: „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und nachlassender Leistungsfähigkeit des gesetzlichen Rentensystems wird es immer wichtiger, privat für das Alter vorzusorgen. Aber Aufgepasst: Die Vorsorge in private Lebens- und Rentenversicherungen sollte gut überlegt sein, denn auch hier befindet sich die Garantieverzinsung und Überschussbeteiliung seit Jahren im Sinkflug.“ Als Alternative böte sich die Investition in Immobilien an – etwa in ein Eigenheim – oder auch ein Engagement am Kapitalmarkt. Anleger, die nicht die Zeit oder die Lust hätten, sich kontinuierlich mit dem Börsengeschehen zu befassen, könnten dabei statt auf Einzelaktien zu setzen auch Investmentfonds in Erwägung ziehen. „Fonds haben nicht nur den Vorteil, dass sie von erfahrenen Profis verwaltet werden, die die Entwicklung auf den relevanten Märkten stets im Blick haben. Die Anleger profitieren auch von einer breiteren Streuung, wodurch das Risiko deutlich reduziert werden kann“, erläutert Gips zwei wesentliche Vorteile.

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30.06.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
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  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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