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Flugzeugmarkt Steigender Bedarf an neuen Maschinen

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Flugzeugbeteiligungen haben sich als Asset-Klasse etabliert. Anleger können nach aktuellen Prognosen von einem steigenden Passagieraufkommen und einem erhöhten Bedarf an verschiedenen Flugzeugtypen profitieren.


Immer mehr Menschen und Güter werden schnell und sicher per Flugzeug transportiert, der Flugzeugmarkt gilt daher als Wachstumsbranche. Wie der Flugzeughersteller Airbus errechnet hat, stieg das Passagieraufkommen zwischen den Jahr 1968 und dem Jahr 2014 von rund 400 Milliarden auf rund 6,2 Billionen an. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von etwa sechs Prozent pro Jahr. Zwar wirkten sich Einschnitte wie etwa die Ölkrisen, der 11. September 2001 oder auch die Finanzkrise temporär in Form von Nachfragerückgängen aus, doch bislang erholte sich der Luftverkehrssektor immer relativ schnell. Experten gehen daher auch künftig von einem dynamischen Wachstum aus. Bei Airbus etwa prognostiziert man bis zum Jahr 2034 ein jährliches Wachstum von weltweit durchschnittlich 4,6 Prozent für die in diesem Bereich gängige Einheit „Passagierkilometer“ (Anzahl der beförderten Passagiere multipliziert mit der Anzahl der zurückgelegten Kilometer). Ursächlich für diese Entwicklung seien die Wachstumsregionen im Nahen Osten, im Asien-/Pazifik-Raum sowie in Lateinamerika.

Diese Dynamik lässt auch die Nachfrage nach Maschinen bei den Flugzeugherstellern steigen. Airbus und Boeing erwarten bis zum Jahr 2034 einen Bedarf an rund 32.500 bis 38.000 neuen Flugzeugen. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von 5,6 bzw. 4,9 Billionen US-Dollar. Etwa 42 Prozent davon sollen ausgediente Maschinen ersetzen, 58 Prozent entfallen auf Flottenerweiterungen. Finanziert werden die neuen Flugzeuge zunehmend über Leasing, die Leasinggesellschaften zählen mittlerweile mit zu den großen Kunden von Airbus und Boeing. Lag der weltweite Anteil der geleasten Flugzeuge im Jahr 1970 noch bei mageren 0,5 Prozent, stieg der Anteil im Jahr 2014 nach Zahlen von Boeing auf rund 40 Prozent an – Tendenz steigend. Damit gewinnen auch Flugzeugleasingfonds an Bedeutung. Initiatoren von Flugzeugfonds achten dabei auf langlaufende Leasingverträge mit festen Einnahmen, zudem wird das Betriebskostenrisiko auf den Leasingnehmer verlagert. Einnahmeüberschüsse während der Grundmietzeit sollen zudem eine schnelle Entschuldung der Maschinen ermöglichen.

Ein aktuelles Beteiligungsangebot, mit dem Anleger am Wachstumsmarkt „Flugzeuge“ partizipieren können, ist das CFB – Flugzeuginvestment 1. Investiert wird in eine Boeing 777 – 300ER, das am stärksten nachgefragte Großraumflugzeug weltweit. Die Maschine ist langfristig an die Fluggesellschaft Emirates verleast. Es ist geplant, das Darlehen während der Grundmietzeit voll zu tilgen. Die prognostizierte Gesamtausschüttung liegt bei 189,71 Prozent bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Anleger können ab 30.000 US-Dollar beitreten.

In einen Airbus A380-800 investiert dagegen der DS 140 Flugzeugfonds XIV aus dem Hause Dr. Peters. Dies ist der neunte Airbusfonds des Initiators. Leasingnehmer beim aktuellen Angebot ist die Gesellschaft Air France. Die Volltilgung des Darlehens ist ebenfalls schon während der Grundlaufzeit des Leasingvertrags vorgesehen. Prognostiziert werden 180,41 Prozent Gesamtausschüttungen bei 13 Jahren Laufzeit. Anleger können sich ab 20.000 Euro beteiligen.

Ebenfalls in einen A380 investiert der Hannover Leasing Flight Invest 51. Eigen- und Fremdkapital sollen vor einer eventuellen Weitervermietung vollständig zurückgeführt werden, ohne dass dafür Mittel aus der Veräußerung des Flugzeugs erforderlich sind. Leasingnehmer ist Emirates. Hannover Leasing prognostiziert 217 Prozent Gesamtausschüttungen, die Laufzeit wurde mit 15 Jahren konzipiert. Die Mindestbeteiligung liegt bei 23.000 US-Dollar.
30.09.2015,

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