Als Vater des Value-Investing gilt der legendäre Investor Benjamin Graham. Sein 1934 veröffentlichtes Buch „Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse“ ist heute noch wegweisend für diesen Anlagegrundsatz. Im Jahr 1949 folgte die Erstausgabe von „Intelligent investieren“, worin Graham sieben Kriterien für Value-Investments beschreibt. Diese lauten zusammengefasst: ausreichend hoher Umsatz, niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis, niedriges Kurs-Buchwert-Verhältnis, stabile Gewinne, Gewinnwachstum, regelmäßige Dividendenausschüttungen sowie ein gesundes Gleichgewicht zwischen Vermögen und Schulden. Graham, zu dessen Anhängern auch der amerikanische Großinvestor Warren Buffet zählt, empfahl, nicht nach dem schnellen Dollar zu streben, sondern langfristig zu denken.

Dass sich dieser Herangehensweise durchaus lohnt, beweisen die Fonds der Frankfurt Performance Management AG. Die Gesellschaft hat sich auf striktes Value-Investing in sämtliche Segmente des deutschen Aktienmarktes spezialisiert. Den eingangs genannten Grundregeln folgend, ist das Frankfurter Team um Vorstand und Fondsmanager Martin Wirth konsequent auf der Suche nach attraktiven, unterbewerteten Unternehmen mit erfolgsversprechendem Geschäftsmodell. Die Fokussierung auf den deutschen Markt begründet die Investmentboutique mit dem hier nutzbaren Heimvorteil: Man spricht die gleiche Sprache, kennt die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen und profitiert von intensiven Kontakten zu den Unternehmen – eigenen Angaben zufolge finden jedes Jahr über 200 Gespräche mit Entscheidern statt.

Der Investmentprozess erfolgt dabei völlig unabhängig von Indizes und Benchmarks, Martin Wirth (siehe Video-Interview am Ende des Beitrags) fasst dies als „Freiheit, sich auch gegen den Trend stellen zu können“ zusammen. Seine Analyse basiert auf drei Aspekten – dem Geschäftsmodell, dem Management und der Bewertung.

Anlegern, die von diesem Ansatz profitieren möchten, stehen zwei Deutschland-Fonds von FPM zur Auswahl: Zum einen der im Jahr 2001 aufgelegte FPM Funds Stockpicker Germany All Cap (ISIN: LU0124167924). Zu den Top-Ten-Titeln zählen etwa Volkswagen, Heidelberger Druckmaschinen, Rheinmetall und Lufthansa. Ziel ist die Erwirtschaftung einer überdurchschnittlichen Rendite bei begrenztem Risiko. Für Anleger hat sich das Investment bislang gelohnt: Der Fonds konnte in vergangenen fünf Jahren mit einer Wertentwicklung von 78,71 Prozent überzeugen (Quelle: FWW, Stand: 15.12.2016).

Im Gegensatz zum breiten deutschen Aktienmarkt konzentriert sich der FPM Funds Stockpicker Germany Small/Mid Caps (LU0207947044) auf deutsche Nebenwerte. Kennzeichen des 2004 aufgelegten Aktienfonds ist ebenfalls ein konsequentes Value-Investing. Derzeit im Portfolio finden sich Anteilsscheine des Automobilzulieferers Leoni, Wacker Chemie oder zum Beispiel Süss Microtec. Die Performance in den vergangenen fünf Jahren lag bei 116,50 Prozent (Quelle: FWW, Stand: 15.12.2016).

Anleger, die sich für einen FPM-Fonds entscheiden, sollen sich zudem auf eine Interessengleichheit mit der Gesellschaft verlassen können: Vorstand und Mitarbeiter sind alle selbst in ihren Fonds investiert.

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