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PHARMA/wHEALTH Biotech: Megatrend ohne Ende

Pinke Pillen auf blauen Hintergrund Foto: © / pavelkubarkov / FotoliaAufgrund des demografischen Wandels werden Medikamente für einen immer längeren Zeitraum benötigt.

2018 wird der Biotech-Fonds PHARMA/wHEALTH 25 Jahre alt. In der Zeit zuvor hat der Aktienfonds konstant seinen Vergleichsindex outperformt. Auf welche Treiber der Fonds in der Zukunft setzt, erklärt Joel R. Mesznik im Interview.


FondsDISCOUNT.de: Nächstes Jahr feiert Ihr Fonds 25-jähriges Bestehen, in den zweieinhalb Jahrzehnten sind noch drei weitere Anteilsklassen dazugekommen. Was waren Ihre Erwartungen im Jahr 1993?

Joel R. Mesznik: Vor 24 Jahren war es unser ursprüngliches Ziel, unseren Investoren Nettorenditen von 10 Prozent p.a. über zehn Jahre auszuzahlen und gleichzeitig den S & P 500 um mindestens 1 Prozent jährlich outzuperformen. Stattdessen haben wir den S & P 500 um 3 Prozent outperformt – und das fast über die gesamten 24 Jahre. Der Fonds Pharma/Wealth (ISIN: LU0047275846) hat zudem auch den MSCI Global Health Care Index um 1,95 Prozent outperformt.

 

Seit Auflage im November 1993 hat Ihr Fonds 906,53 Prozent Wertsteigerung erzielt – und das im volatilen Segment der Biotechnologie. Sie wurden bereits vor Jahren mit dem Satz zitiert, dass es sich bei Biotech nicht um eine „kurzfristige Modeerscheinung, sondern um einen strukturellen Mega-Trend“ handelt. Warum sind viele Anleger immer noch skeptisch, obwohl Biotech-Fonds, wenn man sich die Track Records ansieht, zu jenen mit dem meisten Wertzuwachs überhaupt gehören?

Biotechnologie ist ein langzeitiger Megatrend mit vielen kurzfristigen Risiken und Volatilität. Die Aktienperformance wir durch Innovation getrieben, die niemals vorhersehbar und planbar ist und daher auch immer die Möglichkeit des Misserfolgs im Raum steht. Der Erfolg des Investors basiert daher auf umfassenden Research und Diversifikation.

 

Sie setzten mit Ihrer Multi-Manager-Strategy auf mehrere Sub-Manager, die gemeinsam mit Ihnen für die Strategie verantwortlich sind. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen? Wer hat das letzte Wort? Wie diskutieren Sie untereinander?

Die Manager werden von uns als Fondsmanagement geführt. Wir fordern jedem Manager auf, gemäß seiner individuellen Stärke, betriebsinternem Research und einer gesamtheitlichen Strategie zu investieren. Die endgültige Entscheidungsgewalt liegt aber bei uns.

 

Wie ist Ihr Fonds aktuell bezüglich der Sub-Portfolio-Allokation aufgestellt? Wo werden Sie sich in näherer Zukunft noch verstärken?

Aktuell ist der Fonds zu 28 Prozent in Biotech investiert (historisch liegt der Wert immer zwischen 14 und 40 Prozent), Pharma 22 Prozent (historisch zwischen 11 und 36 Prozent) und das weitere Portfolio setzt sich aus Medizin-Technologie, Generika und Dienstleistung in der Gesundheitsversorgung zusammen – jeder Bereich zwischen 10 und 20 Prozent. Die Performance des Fonds wird ständig per wechselnder Allokation optimiert.

 

Die steigende Demografie spricht für Sie und Ihren Fonds. Auf welche weiteren Treiber bauen Sie in der Zukunft?

Da die Menschen immer älter werden, benötigen sie Medikamente für einen immer längeren Zeitraum, beispielsweise für Diabetes, Herzkrankheiten oder Alzheimer. Was am allerwichtigsten ist, unser Fonds ist zwischen 15 und 20 Prozent in Generika in den Schwellenländern investiert. Das ist das am häufigsten verschriebene Medikament für die schnell wachsende Mittelschicht in den Emerging Markets.

 

Donald Trump mischt die Gesundheitsbranche mit seinen Plänen und Ankündigungen auf. Wie groß sehen Sie seinen Einfluss auf die US-Pharma-Branche?

Unser Portfolio ist fein abgestimmt, um die Auswirkungen politischer Unsicherheit zu vermeiden. Wir fokussieren uns auf Medikamente und medizinischer Technologie. Innovative Medikamente, die Krebs, Alzheimer und Hepatitis-C heilen können, sind bald ein Must-have und nicht nur optional. Sollte die Wirtschaft schwächeln, kann man einen Autokauf verschieben, aber nicht den Kauf von lebenserhaltenden, verschreibungspflichtigen Medikamenten.

 

Das Hauptaugenmerk Ihres Fonds liegt in den USA- Wie wichtig sind andere Märkte, wie etwa die Schwellenländer?

Mehr als zwei Drittel des Portfolios sind in US-Wertpapieren, aufgrund der höheren Profit-Margen, die in den USA existieren. Viele der US-Pharma-Firmen sind führend bei der Innovation. In den Schwellenländern sind 15 bis 20 Prozent investiert, die ungefähr doppelt so schnell wachsen.

 

Zur Person: Als Präsident des von ihm im Jahr 1990 selbst gegründeten internationalen Finanzberatungsunternehmen Mesco Ltd ist Joel R. Mesznik für die Selektion, Auswahl und laufende Überwachung der Sub-Fondsmanager des Oppenheim Pharma/wHealth zuständig.

14.12.2017,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

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