Nur die besten sollen ins Portfolio: Beim Stockpicking zählt allein die Analyse des Unternehmens, die Entwicklung des Gesamtmarkts spielt keine Rolle. Aufgrund der aktuell günstigen Bewertungen sieht Patrick Linden von der französischen Fondsgesellschaft Rouvier Associés vor allem in Europa gute Chancen für diese Anlagestrategie. Dabei muss sich das Management-Team von Rouvier sogar nur „vor der Haustüre“ umsehen, um aussichtsreiche Kandidaten zu finden. So konzentriert sich etwa der Aktienfonds Rouvier Valeurs (ISIN: LU1100076550) auf günstig bewertete Qualitätsunternehmen aus Frankreich, sie machen aktuell 40 Prozent der geografischen Vermögensverteilung im Portfolio aus. Linden begründet diesen Fokus im Video-Interview (siehe unten) zum einen damit, dass französische Titel eine attraktive Performance aufweisen, zum anderen sei die räumliche Nähe zu den Unternehmen von Vorteil.

Die Aktienquote im 1991 aufgelegten Valeurs-Fonds liegt aktuell bei 89 Prozent. Zu den wichtigsten Positionen im Portfolio zählen Atos, IBM, Biomérieux, Gemalto und BNP Paribas. 63 Prozent des Fondsvermögens sind in Titel mit einer Marktkapitalisierung von über zehn Milliarden Euro investiert.

Für die Anleger hat sich die Strategie der Franzosen bislang ausgezahlt: Der Rouvier Valeurs erzielte seit Jahresanfang eine Wertentwicklung von 11,02 Prozent. Betrachtet man die vergangenen fünf Jahre, kann der Fonds mit einer Performance von 82,47 Prozent überzeugen. Die Volatilität lag in diesem Zeitraum bei 11,02 Prozent (Daten: FWW, Stand: 23.12.2016).

Mehr zum Aktienfonds Rouvier Valeurs erfahren Sie im Video-Interview mit Patrick Linden, Managing Director Niederlassung Deutschland bei Rouvier Associés:

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