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Börsen-Baisse Goldfonds steigt seit Jahresbeginn um 15 Prozent

Börsen-Baisse Foto: © / inarik / fotoliaDie Attraktivität von Gold nimmt wieder zu.

Gold ist auf einem Höhenflug. Investoren senken ihre Aktienbestände und machen Kasse für das Edemetall. Der Wechsel in den vermeintlich „sicheren Hafen“ ist auf einmal wieder modern. Der Wert von Goldfonds steigt in nur wenigen Wochen um 15 Prozent.


Der Preis für Gold ist so hoch wie zuletzt vor sieben Monaten. Seit Jahresbeginn ist der Kurs von 1.060 Dollar pro Feinunze auf derzeit über 1.217 Dollar gestiegen. Das ist eine Wertsteigerung von etwa 15 Prozent. Schuld daran ist Medienberichten zufolge die Fed. Sie hatte sich mit konkreten Aussagen zur Zinspolitik in den USA zurückgehalten. Des Weiteren ziehen sich Anleger und Investoren derzeit aus dem Aktienmarkt zurück und bevorzugen vermeintlich sicheres Assets mit einem großen Wertsteigerungspotenzial. Beides hat dem Edelmetall seit Jahresbeginn Auftrieb gegeben.

Diese Entwicklung kann man an dem folgenden Chart gut ablesen, indem die drei beliebtesten Goldfonds mit dem Dax aufgezeigt wird, der in 2016 bereits 16 Prozent verloren hat (siehe Chartbild). Ein ähnliches Bild ergibt sich übrigens, wenn man als Vergleichs-Index den S&P 500 oder den MSCI World wählt.

Der Goldmarkt gilt bei Investoren nicht nur als sicherer Hafen, sondern ist derzeit auch noch sehr attraktiv bewertet. Seit der Jahrtausendwende ist der Goldpreis nahezu kontinuierlich gestiegen und hat seinen Wert von 250 Dollar im Jahr 2000 bis zu seinem Höchststand von knapp 1.900 Dollar im Jahr 2011 mehr als versiebenfacht. Sogar die globale Finanzkrise konnte diesem Boom kaum etwas anhaben. In den Jahren nach 2011 ist der Goldpreis allerdings aufgrund der ultralockeren Geldpolitik der Notenbanken, der schwachen Entwicklung in den Schwellenländern und einem gleichzeitigen Boom an den Aktienmärkten wieder auf ein Niveau unterhalb von 1.100 Dollar gefallen.

Dieser Abwärtstrend hat aufgrund des schlechtesten Börsenstarts in der Geschichte vorerst ein Ende genommen. Das Edelmetall ist wieder attraktiv für Investoren. Bei Privatanlegern steigen Goldfonds im Kurs. Der BGF World Gold Fund (WKN: 974119) investiert 70 Prozent seines Kapitals in Höhe von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar in Aktien von Unternehmen, die überwiegend im Goldbergbau tätig sind. Der Silberanteil beträgt etwa 15 Prozent. Seit Jahresbeginn hat der Fonds 13,68 Prozent an Wert gewonnen. Auch Investments in Unternehmen, deren Geschäftsmodelle andere Edelmetalle, Mineralien, Grundmetalle oder im Bergbau liegen, sind möglich.

Der Earth Gold Fund von Universal (WKN: A0Q2SD) investiert zwei Drittel seines Kapitals in Aktien, die an die Entwicklung des Goldpreises gekoppelt sind. Auch Anteile von anderen Investmentfonds, die mindestens 51 Prozent im Goldbereich investieren, können sich im Portfolio befinden. Seit Jahresbeginn konnte der Earth Gold Funds seinen Wert um 15,12 Prozent steigern.



Gemischte Gefühle beim Dax
Der Dax ist am Donnerstag weiter gefallen und notierte am Vormittag zeitweise nur noch knapp über der 8.700-Punkte-Marke. Schlechte Nachrichten aus dem Bankensektor haben die Marktteilnehmer an der Börse in Frankfurt verunsichert. Allerdings basiere die schlechte Stimmung nicht so sehr auf negativen Fakten. „Die Wirtschaft ist nicht so schlecht wie angenommen“, sagt Christian Stocker von der UniCredit Bank dem Magazin Bloomberg Business. Der Ausverkauft mache die Dax-Unternehmen attraktiver. Man befinde sich bereits jetzt auf einem Niveau, an dem strategische Investoren gute Gelegenheiten zum Einstieg erhielten. „Der deutsche Markt ist immer och einer der besten in Europa“, so Stocker zum Abschluss.

Charttechniker sind indes nicht so optimistisch. Der Dax sei bereits mit dem Unterschreiten der 9.000-Punkte-Marke unter seine 200-Tage-Linie gefallen. Das sei ein Indikator dafür, dass „auch die Investoren das Vertrauen in den deutschen Markt verloren haben, die normalerweise langfristig investiert sind“, sagt Valerie Gastaldy, Technische Analystin bei Day by Day SAS in Paris. „Wir erkennen überall in Europa mittelfristige Verkaufssignale“, so Gestaldy. „Das sieht nicht sehr gut aus.“

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11.02.2016,

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