Mit MedTech auf die Zukunft setzen


Medtech bietet Anlegern ein überzeugendes Wertversprechen. Durch hohe Eintrittsbarrieren, ausgeklügelter Technologieinnovationen und erheblicher ungedeckter Bedürfnisse (sowohl klinisch als auch nichtklinisch) sieht sich die Branche für eine Zukunft mit profitablem Wachstum gerüstet. Der Sektor, der den gesamten Gesundheitsmarkt ohne Medikamentenhersteller umfasst, konnte in den letzten drei Jahrzehnten den S&P-Index deutlich übertroffen, mit herausragenden Perioden Anfang der 1990er, Mitte der 2000er und Ende der 2010er Jahre. Mit der Pandemie ist das Wachstum kurzeitig ins Stocken geraten. Doch es geht wieder aufwärts: „Die Cashflows normalisieren sich wieder, und die 30 größten diversifizierten Medizintechnikunternehmen halten jetzt mehr als 300 Milliarden US-Dollar an Cash“, so McKinsey in einer aktuellen Auswertung. Der Median der Verschuldungsquote dieser Top-30-Unternehmen sei seit 2019 um mehr als 40 Prozent gesunken. Zudem sind wachstumsstarke Small- und Mid Cap-Aktien laut der Unternehmensberatung in den letzten zwölf Monaten nach Jahren steigender Bewertungsmultiplikatoren erschwinglicher geworden. Die meisten dieser Unternehmen haben demnach gleichzeitig Attribute beibehalten, die sie zu attraktiven Zielen für größere Käufer machen: gesunde Wachstumsaussichten, gut gefüllte Innovationspipelines und Portfolios, die reif sind, um durch größere kommerzielle Motoren beschleunigt zu werden. Das Portfoliomanagement des Bellevue Funds Medtech & Services (ISIN: LU0415391431) blickt ebenso optimistisch in die Zukunft.


Schnelleres Wachstum & überdurchschnittliche Gewinne


„Wir erachten den Ausblick für das Börsenjahr 2022 im Bereich Medtech & Services als attraktiv“, so die Kapitalmarktexperten von Bellevue Asset Management. Infektionen und Hospitalisierungen durch die Omikron-Variante seien in den wichtigsten Absatzmärkten des Medtech-&-Services-Sektors signifikant zurückgegangen, infolgedessen eine Erholung aufgrund des Nachholeffekts von verschobenen Eingriffen ermöglicht werde. Zudem stehen demnach viele relevante Produkte vor der Markteinführung, auch erwarte man klinische Daten anhand von Studienergebnissen. „Wir erwarten auch verstärkte Übernahmeaktivitäten, da die Bewertungsmultiples vieler aufstrebender Wachstumsunternehmen im Jahr 2021 deutlich zurückgingen“, so das Portfoliomanagement weiter. Generell löse eine Marktkonsolidierung eine Übernahmewelle aus. Ein weiterer Push – denn laut McKinsey haben selektive Großabschlüsse für MedTech-Unternehmen, die neue Märkte, neue Patientenpools oder neue Technologien im großen Maßstab erschließen möchten, erhebliche Vorteile: „Wie unsere Forschung zeigt, können Unternehmen mit der richtigen Due Diligence und einem nachhaltigen Engagement für programmatische Bemühungen bei großen Deals gewinnen.“ Das Portfoliomanagement des Bellevue Funds Medtech & Services hat nicht zuletzt langfristige Wachstumsfaktoren im Blick. So lassen demnach die steigende Lebenserwartung und die hohe Innovationskraft den Medtech-&-Services-Sektor im Vergleich zur Gesamtwirtschaft schneller wachsen und die Gewinne überdurchschnittlich ansteigen.


Bellevue Medtech & Service – der Fonds im Überblick


Stefan Blum und Marcel Fritsch investieren in Aktien von Unternehmen der Medizintechnik und von Gesundheitsdienstleistern. Im Fokus stehen profitable, liquide und großkapitalisierte Unternehmen mit einem ausgereiften Produktportfolio, vorwiegend aus den USA. Das Expertenteam berücksichtigt zudem schnell wachsende Small- und Mid- Caps mit disruptiven Dienstleistungs- und Produktangeboten. Die Titel werden via Bottom-up-Ansatz und Fundamentalanalyse ausgewählt, unabhängig von der Benchmark-Gewichtung. Medizinischer Nutzen, Sparpotenzial für das Gesundheitswesen sowie erwartetes Marktpotenzial der entsprechenden Produkte und Services sind relevante Auswahlkriterien. Zum integralen Bestandteil des Investmentprozesses gehören ESG-Kriterien. Diesbezüglich werden Unternehmen ausgeschlossen, die gegen globale Normen verstoßen. Zudem nehmen die Portfoliomanager ihre Stimmrechte als Aktionäre wahr. Bei der Fundamentalanalyse wird laut Bellevue Asset Management das Research von MSCI ESG mit einbezogen. „Einer der Gründe für den großen Erfolg unserer Anlagestrategie ist, dass der Medtech-&-Services-Sektor zu den defensivsten Sektoren mit nachhaltigem Outperformance-Potenzial gehört. Dies verbunden mit einem zusätzlichen Wachstumsschub, welcher durch die während der Coronakrise aufgeschobenen Behandlungen ermöglicht wird, ergibt einen attraktiven Einstiegszeitpunkt für die Investoren“, so das Management. Zu den Top-Positionen des Portfolios gehören aktuell der Labordiagnostik-Spezialist Abbott Laboratories sowie die Medtech-Konzerne Boston Scientific und Stryker. Das Fondsvolumen beträgt rund 1,81 Milliarden Euro (Stand: 30.04.2022).


 


Wertentwicklung im Vergleich zur Peergroup (Aktienfonds Gesundheit/Pharma Welt, Fünf-Jahreszeitraum)



 


 


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Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen. Damit sind Kursverluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Wertpapieren, die nicht in Euro notieren, sind zudem Währungsverluste möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs eines Investmentfonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen, die in englischer und/oder deutscher Sprache vorliegen, erhalten Sie unter /fonds/ lu0415391431 oder direkt beim Emittenten. Dieser Text dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.