Service-Telefon täglich von 8 bis 22 Uhr:   030 2757764-00

Suche: WKN/ISIN, Beteiligungen, Gesellschaften

Gold vor dem Comeback? Krise zwischen USA und Nordkorea spitzt sich zu

USA gegen Nordkorea, kommt es zur Deeskalation. Foto: © blattwerkstatt / fotoliaDie verbalen Wortgefechte im Nordkorea-Konflikt verunsichern die Märkte.

Die ausufernde Rhetorik zwischen Pjöngjang und Washington wird von den Märkten ernst genommen. Die Auswirkungen halten sich noch in Grenzen. Doch die Nachfrage nach sicheren Investmenthäfen wie Gold nimmt zu.


Das Säbelrasseln zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un bringt Volatilität zurück in den Markt. Mit den Asiatischen Börsen verliert auch der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch knapp ein Prozent. Auch der europäische Index Euro Stoxx 50 verliert seinen Höchststand in der laufenden Woche (-1,3 %). Kim Jong-Un droht mit einem militärischen Angriff auf den US-Militärstützpunkt in Guam. Trump hatte zuvor angekündigt, weitere Drohungen aus Nordkorea würden von den USA „mit Feuer und Wut“ begegnet.

In den USA werden Investoren vermutlich „Risiko vom Tisch nehmen“, wie es die Nachrichtenagentur Bloomberg ausdrückt. US-Futures geben deutlich nach. Investoren flüchten sich in vermeintlich sichere Währungen wie den US-Dollar, den Schweizer Franken oder den japanischen Yen, die alle zulegten.

Staatsanleihen dürften vermutlich auch von einer Eskalation des Konflikts profitieren. Sie gelten als sicherere Assets in Krisenzeiten im Vergleich zu Aktien. Eine erhöhte Nachfrage senkt allerdings die Renditen. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen verloren drei Basispunkte. Auch die Renditen aus Deutschland und Großbritannien sinken, wenn auch nicht so stark.

Gold legte um 0,7 Prozent zu. Seit der Trump-Wahl im November geriet das gelbe Edelmetall unter Verkaufsdruck. Sollte ein Krieg zwischen den USA und Nordkorea ausbrechen, könnte sich das nachhaltig ändern.  

Wie wahrscheinlich ist ein Krieg zwischen den USA und Nordkorea?

Kann US-Präsident seinen Worten auch Taten folgen lassen? Ein gezielter Militärschlag gegen die Raketen-Standorte in Nordkorea ist unwahrscheinlich, berichtet Bloomberg. Die Nuklearstationen im Land seien verteilt und versteckt. Alle Ziele mit einem Militärschlag auszulöschen sei daher kaum möglich und würde 10 Millionen Menschen in Seoul und 38 Millionen in Tokio durch einen drohenden Vergeltungsschlag gefährden. Sogar ein begrenzter Militärschlag gegen Nordkorea würde das Risiko erhöhen, dass Kim-Jong Un sich dazu entscheidet, seine Nuklear-Raketen einzusetzen und den Konflikt eskalieren zu lassen.

Es bleibt daher zu hoffen, dass die Kriegs-Rhetorik in den kommenden Tagen der Diplomatie weicht. Nordkorea will in erster Linie als Gesprächspartner auf dem internationalen Parkett ernst genommen werden und wird daher an seinem Nuklearprogramm festhalten. Der Aufstieg Nordkoreas zur Atommacht scheint kaum mehr aufzuhalten. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der leicht zu provozierende US-Präsident Trump auf die Drohung aus Nordkorea mit Gelassenheit reagiert.

09.08.2017,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

BlackRock Global Funds - World Gold Fund A2 EUR von BlackRock (Luxembourg) S.A.
HANSAgold EUR-Klasse von HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH
C-QUADRAT Gold & Resources Fund I (VT) von Semper Constantia Invest GmbH

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

Ähnliche Artikel finden

» » » » Gold vor dem Comeback? - Krise zwischen USA und Nordkorea spitzt sich zu

Suchbegriffe, die Leser mit diesem Thema verbinden


Mehr aus dem Bereich Aktienfonds

PHARMA/wHEALTH PHARMA/wHEALTH - Biotech: Megatrend ohne Ende 2018 wird der Biotech-Fonds PHARMA/wHEALTH 25 Jahre alt. In der Zeit zuvor hat der Aktienfonds konstant seinen Vergleichsindex outperformt. Auf welche Treiber der Fonds in der Zukunft setzt, erklärt Joel mehr...

Ariad Active Allocation Ariad Active Allocation - „Flexible Aktien-Strategie ist risikoärmer als ETFs“ Mit nur 25 Prozent Investitionsquote übertrifft der Ariad Active Allocation die Wertentwicklung des EuroStoxx50 deutlich. Der Fonds investiert in Futures, ist aber dennoch risikoärmer als ETFs. Wie mehr...

Mit FNG-Siegel ausgezeichnet Mit FNG-Siegel ausgezeichnet - Prima – Global Challenges verbindet Top-Performance und ein gutes Gewissen Wer in den Prima – Global Challenges investiert, trägt zur Lösung der sieben größten globalen Probleme bei. Gleichzeitig zeigt der Fonds, dass sich überdurchschnittliche Rendite mehr...

Unser Newsletter

... informiert Sie über aktuelle Kapitalanlagen & Marktentwicklungen
social media