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Gold vor dem Comeback? Krise zwischen USA und Nordkorea spitzt sich zu

USA gegen Nordkorea, kommt es zur Deeskalation. Foto: © blattwerkstatt / fotoliaDie verbalen Wortgefechte im Nordkorea-Konflikt verunsichern die Märkte.

Die ausufernde Rhetorik zwischen Pjöngjang und Washington wird von den Märkten ernst genommen. Die Auswirkungen halten sich noch in Grenzen. Doch die Nachfrage nach sicheren Investmenthäfen wie Gold nimmt zu.


Das Säbelrasseln zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-Un bringt Volatilität zurück in den Markt. Mit den Asiatischen Börsen verliert auch der Deutsche Aktienindex DAX am Mittwoch knapp ein Prozent. Auch der europäische Index Euro Stoxx 50 verliert seinen Höchststand in der laufenden Woche (-1,3 %). Kim Jong-Un droht mit einem militärischen Angriff auf den US-Militärstützpunkt in Guam. Trump hatte zuvor angekündigt, weitere Drohungen aus Nordkorea würden von den USA „mit Feuer und Wut“ begegnet.

In den USA werden Investoren vermutlich „Risiko vom Tisch nehmen“, wie es die Nachrichtenagentur Bloomberg ausdrückt. US-Futures geben deutlich nach. Investoren flüchten sich in vermeintlich sichere Währungen wie den US-Dollar, den Schweizer Franken oder den japanischen Yen, die alle zulegten.

Staatsanleihen dürften vermutlich auch von einer Eskalation des Konflikts profitieren. Sie gelten als sicherere Assets in Krisenzeiten im Vergleich zu Aktien. Eine erhöhte Nachfrage senkt allerdings die Renditen. Die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen verloren drei Basispunkte. Auch die Renditen aus Deutschland und Großbritannien sinken, wenn auch nicht so stark.

Gold legte um 0,7 Prozent zu. Seit der Trump-Wahl im November geriet das gelbe Edelmetall unter Verkaufsdruck. Sollte ein Krieg zwischen den USA und Nordkorea ausbrechen, könnte sich das nachhaltig ändern.  

Wie wahrscheinlich ist ein Krieg zwischen den USA und Nordkorea?

Kann US-Präsident seinen Worten auch Taten folgen lassen? Ein gezielter Militärschlag gegen die Raketen-Standorte in Nordkorea ist unwahrscheinlich, berichtet Bloomberg. Die Nuklearstationen im Land seien verteilt und versteckt. Alle Ziele mit einem Militärschlag auszulöschen sei daher kaum möglich und würde 10 Millionen Menschen in Seoul und 38 Millionen in Tokio durch einen drohenden Vergeltungsschlag gefährden. Sogar ein begrenzter Militärschlag gegen Nordkorea würde das Risiko erhöhen, dass Kim-Jong Un sich dazu entscheidet, seine Nuklear-Raketen einzusetzen und den Konflikt eskalieren zu lassen.

Es bleibt daher zu hoffen, dass die Kriegs-Rhetorik in den kommenden Tagen der Diplomatie weicht. Nordkorea will in erster Linie als Gesprächspartner auf dem internationalen Parkett ernst genommen werden und wird daher an seinem Nuklearprogramm festhalten. Der Aufstieg Nordkoreas zur Atommacht scheint kaum mehr aufzuhalten. Es gilt jedoch als unwahrscheinlich, dass der leicht zu provozierende US-Präsident Trump auf die Drohung aus Nordkorea mit Gelassenheit reagiert.

09.08.2017,

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