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Aramea Rendite Plus Mit Anleihen eine solide Rendite erzielen – das geht!

Bankentürme und Main in Frankfurt Foto: © rh2010 / fotoliaAnleihen der Kreditinstitute werfen eine attraktive Rendite ab.

Die niedrigen Zinsen erschweren es, mit Staatsanleihen eine Rendite zu erzielen. Mit Unternehmens-Anleihen ist das möglich, z.B. breit gestreut mit dem Aramea Rendite Plus: Das Volumen des Rentenfonds stieg in kürzester Zeit um 90 Millionen Euro.


Nach der Schulden- und Finanzkrise senkten die Zentralbanken die Zinsen kontinuierlich auf null. In den USA gibt es zwar bereits erste Versuche einer Zinswende, jedoch sind Marktbeobachter sich einig, dass es wohl in den nächsten Jahren nicht zu stark steigenden Zinsen kommen wird. Auch die Europäische Zentralbank gibt keine Anzeichen dafür, dass sich an diesem Bild etwas ändern könnte. Die Niedrigzinspolitik hat mehrere Auswirkungen auf Staaten, Banken und Unternehmen. Doch auch die Sparer trifft es hart: Es gibt keine Zinsen mehr auf dem Giro- oder Festgeldkonto – im Gegenteil: Banken erhöhen ihre Gebühren und die Belastung der Sparer steigt. Und auch der Markt für deutsche und europäische Staatsanleihen wirft kaum noch Rendite ab. Im schlimmsten Fall zahlen Anleger noch drauf.

Was sollten Anleger also tun? Das ganze Ersparte in Aktien investieren? Wohl kaum! Aus Gründen der Risikostreuung sind Anleihen neben Aktien immer noch eine gefragte Assetklasse. Allerdings werden Anleger gezwungen, sich ein bisschen mehr ins Risiko zu wagen, da sich Investments im Staatsanleihen-Bereich nicht mehr lohnen.

Im Unternehmensanleihen-Markt werden hingegen immer noch stattliche Renditen gezahlt. Das weiß man bei der Investmentgesellschaft Aramea A.M. schon seit der Finanzkrise im Jahr 2008. Im Dezember des Krisenjahres wurde der Aramea Rendite Plus Rentenfonds aufgelegt (ISIN: DE000A0NEKQ8), der seitdem eine Wertentwicklung von 11,2 Prozent p.a. erzielt. Dafür erhielt Fondsmanager Sven Pfeil in diesem Jahr zum wiederholten Mal eine Auszeichnung bei den Thomson Reuters Lipper Fund Awards.


90 Millionen Euro in nur sechs Wochen
Der Fonds erfreut sich bei den Investoren immer größerer Beliebtheit. Das zeigt sich am Fondsvolumen, das aktuell bei rund 857 Millionen Euro liegt und in den vergangenen sechs Wochen um knapp 90 Millionen Euro gestiegen ist. Das liegt auch an der ausgeklügelten Anlagestrategie des Fonds, der überwiegend auf höher verzinsliche Nachranganleihen von Banken, Versicherungen sowie Industrieunternehmen setzt. Ergänzt wird das Portfolio um attraktive Zinssondersituationen.
Nachranganleihen sind zwar risikoreicher als andere Unternehmensanleihen, weil sie im Falle einer Insolvenz des Unternehmens nach den Inhabern normaler Schuldverschreibungen – jedoch noch vor Aktionären – bedient werden. Das Segment bietet dafür jedoch auch eine höhere Verzinsung.

Der Aramea Rendite Plus Fonds profitiert darüber hinaus von der Regulierung des Bankensektors infolge der Finanzkrise – zum Beispiel durch die strengen Bankenauflagen von Basel III. „Durch neue Vorgaben verliert das von Finanzinstituten begebene Nachrangkapital von Jahr zu Jahr an Anrechenbarkeit auf das Eigenkapital“, teilt Aramea mit. „Dadurch erhalten die dann als Fremdkapital bilanzierten Anleihen einen kostspieligen Charakter und werden von den Banken sukzessive vom Markt zurückgekauft. Dieses Phänomen sorgt für ein marktunabhängiges Verhalten, welches dem Fonds nicht nur durch attraktive Renditen, sondern gleichermaßen auch geringe Korrelationen zum Rentenmarkt zugutekommt.“

Als Beispiel führt Aramea die gekündigte Anleihe des Bankhauses BBVA in Spanien an: „Bis Mitte Februar notierte das Papier bei ca. 88 Prozent. Kurz nach Ankündigung des Emittenten, das Papier vom Markt zurück zu erwerben (so genannter Call), kletterte dies auf den Rückzahlungskurs bei ca. 100 Prozent“, so Fondsmanager Sven Pfeil im Interview mit FondsDISCOUNT.de. Die im Fonds enthaltenen Papiere kommen auf eine durchschnittliche Rendite von 4,44 Prozent, eine stattliche Alternative in der Niedrigzinslandschaft.

Anlagestrategie: Begrenzung der Risiken im Fokus
Dass Nachranganleihen für Anleger Sinn machen können, schreibt auch die Tageszeitung FAZ: Trotz all ihrer Probleme seien die Deutsche Bank und die Commerzbank „nicht die schlechteste Wahl“ als Emittenten. Die Institute zählten nicht zu den Banken, denen die Analysten den baldigen Untergang voraussagten. Andererseits seien ihre Geschäfte aber auch nicht so gefestigt, dass ihnen eine glorreiche Zukunft prophezeit würde. „Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass Anleger mit Nachranganleihen der beiden Banken attraktive Renditen erhalten, sich aber gleichzeitig auch nicht jeden Tag zu sorgen brauchen, ob sie ihr Geld jemals wiedersehen.“

Einzelwerte sind jedoch risikoreicher als eine Fondslösung, die breit gestreut am Markt investiert und somit das Ausfallrisiko dämpfen kann. Das Fondsmanagement des Aramea Rendite Plus investiert in mehr als 300 Einzeltitel. „Dies machen wir nicht nur um eine breite Risikostreuung zu erzielen, sondern auch aus Gründen der Liquidität“, sagt Pfeil. „Kleinere Volumina lassen sich leichter handeln als große Blöcke.“

Kennzahlenvergleich

Kein Emittent übersteigt eine aggregierte Gewichtung von fünf Prozent des Fondsvolumens. Die strategische Absicherung von Währungsrisiken, die regelmäßige Überprüfung aller Emittenten sowie eigens entwickelten Rating-Methoden stellen die Risiko-Aspekte immer in den Vordergrund. Die Kombination aus einer hohen durchschnittlichen Rendite und einer gleichzeitig geringen Duration von 3,4 Jahren wirkt insbesondere für den mittelfristigen Anlagehorizont attraktiv.

Bei einer überdurchschnittlichen Rendite aller im Fonds enthaltenen Papiere und einer negativen Korrelation zum Rentenmarkt erwirtschaftet der Fonds seit Auflage eine Rendite von 11,2 Prozent p.a. Dies ermöglichte es dem Fondsmanagement in den letzten Jahren durchschnittlich 3,40 Prozent Ausschüttungsrendite zu realisieren. Auch für dieses Geschäftsjahr ist eine ähnlich hohe Ausschüttung geplant.

Die negative Korrelation zum Rentenmarkt macht den Aramea Rendite Plus zu einem nützlichen Baustein im Rentenportfolio. FondsDISCOUNT.de-Kunden, die den Aramea-Fonds in ihr Depot gelegt haben, investieren zum Beispiel auch in den Carmignac Securite (ISIN: FR0010149120), der sich durch eine sehr niedrige Volatilität auszeichnet und überwiegend in Investment Grade Unternehmensanleihen investiert, aber auch einige Staatsanleihen hält. Ein weiterer Topseller im Rentenbereich ist der StarCapital Argos Fonds, der sich durch eine längere durchschnittliche Duration von den anderen Fonds abhebt (ISIN: LU0137341789).

Auch hier gilt: Alle vorgestellten Fonds sind über FondsDISCOUNT.de ohne Ausgabeaufschlag erhältlich.
10.07.2017,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

StarCapital - Argos A-EUR von IPConcept (Luxemburg) S.A.
Carmignac Securite A EUR acc von CARMIGNAC GESTION
Aramea Rendite Plus A von HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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