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Geschlossene Immobilienfonds Was Anleger von ihrem Immobilien-AIF erwarten

Erwartungen an geschlossene Immobilienfonds Foto: © / Monet / FotoliaWelche Kriterien entscheiden bei der Auswahl eines Immobilien-AIF?

Am liebsten investieren die Deutschen in einheimische Objekte, die Rendite darf auch moderat ausfallen: Der Sachwertespezialist WealthCap hat in seiner Immobilientrendstudie 2016 den Markt der geschlossenen Immobilienfonds untersucht.


Seit mittlerweile fünf Jahren beobachtet der Münchener Initiator WealthCap den Markt der Immobilienbeteiligungen und hört sich bei Branchenvertretern wie Banken und Sparkassen sowie freien Vertrieben um, welche Entwicklungen prägend sind. Die Immobilientrendstudie 2016 benennt nun vier große Trends, die das Anlegerverhalten und die Erwartungen an einen Immobilien-AIF charakterisieren:

1. Fondskonzept: Sinkende Renditeerwartungen bei gleichen Laufzeiten
Was die Konzeption der Immobilien-AIF betrifft, stellt die Studie eine Zurücknahme der Renditeerwartung fest: Lag diese im Jahr 2012 noch bei fünf Prozent p.a., gaben sich mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer 2016 auch mit vier Prozent zufrieden. Die Laufzeit werde zudem immer weniger als Anlagehindernis gesehen, sondern steige langsam zum Wert an sich auf, der eine auskömmliche Rendite für einen längeren Zeitraum verspreche. Drei Viertel der Studienteilnehmer halten einen Prognosezeitraum zwischen zehn und 15 Jahren demnach für angemessen, ein Viertel wünscht sich kürzere Laufzeiten von weniger als zehn Jahren.

2. Objektarten: Büro bleibt Favorit, Wohnen holt auf
Die beliebteste Nutzungsart bei Immobilieninvestments ist und bleibt laut WealthCap das Bürogebäude, sowohl in Deutschland als auch in den USA. Trotz des enormen Preisanstiegs habe aber auch die Nutzungsart „Wohnen“ an Bedeutung gewonnen: Fast doppelt so viele Anleger wie im Jahr 2012 setzen auf mittlerweile auf Wohnimmobilien (2012: 28,3 Prozent, 2016: 52,2 Prozent). Einzelhandel/Shopping bleibe mit 53,7 Prozent weiterhin auf Platz zwei der bevorzugten Nutzungsarten, verliere aber deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (- 11,3 Prozent).

3. Investitionsstandort: Deutschland, aber auch die USA liegen im Trend
Es verwundert kaum, dass Deutschland von den Studienteilnehmern als beliebtester Investitionsstandort angeführt wurde: Nahezu alle Befragten interessieren sich für deutsche Immobilienbeteiligungen. Doch auch der US-Markt erscheint vielen attraktiv: Mehr als drei Viertel interessieren sich für ein Engagement, nicht zuletzt aus Gründen der Diversifikation. Ausschließlich auf deutsche Immobilien setzen nur 11,9 Prozent, im Vorjahr waren es noch 17,1 Prozent.

4. Auswahlkriterien: Qualität vor Rendite
Hochwertige Objekte, bonitätsstarke Mieter und nicht zuletzt ein Qualitätsanbieter sind für die Studienteilnehmer ausschlaggebend bei der Auswahl eines Immobilienfonds. Auch auf die Diversifikation über mehrere Objekte, Mieter, Standorte und Währungen ist ein Anreiz. Quantitative Kriterien wie Ausschüttung und Rendite müssen stimmen, sind aber weniger entscheidend. Die befragten Profi-Marktteilnehmer sehen den Zugang zum Asset Immobilie, Stabilität und Planbarkeit sowie die Risikodiversifizierung als zentrale Vorteile beim Erwerb eines geschlossenen Immobilienfonds.

Tipp: Immobilien-AIF waren auch in unserer letzten Quartalsauswertung die Renner im Sachwertebereich. In unserer Übersicht aller derzeit verfügbarer Immobilienbeteiligungen sowie aktueller Immobilien-Crowdinvestments finden Sie weiterführende Informationen und alle Verkaufsunterlagen.
13.01.2017,

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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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