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Neuer Solarfonds Energiewende im Land der aufgehenden Sonne

Neuer Solarfonds Foto: © / HEP Capital / Thorsten Eitle, Vorstand

Japan hat großen Nachholbedarf bei den erneuerbaren Energien. Wir haben mit Thorsten Eitle, Vorstand der HEP Capital AG, über diesen aussichtsreichen Markt gesprochen. Der Initiator sammelt derzeit Eigenkapital für seinen Japan-Solarfonds.

HEP-Solar Japan 1

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HEP-Solar Japan 1 von HEP Gruppe

FondsDISCOUNT.de: Mit Ihrem aktuellen Fonds „HEP-Solar Japan 1“ bieten Sie Anlegern die Chance, sich an Solarparks in Japan zu beteiligen. Wie kam es zu der Standortwahl, warum haben Sie sich für Japan entschieden?
Thorsten Eitle: Wer künftig in den Bereich Photovoltaik investieren will, muss Wachstumsmärkte anpeilen, zu denen Japan zweifelsohne gehört. Ich sehe ganz klar den Trend, dass sich Investments in Photovoltaik künftig immer mehr in Länder verlagern, in denen der Mix aus Sonneneinstrahlung, Strompreis bzw. Tarifhöhe sowie wirtschaftspolitischer Stabilität optimal ist. In Japan ist die Sonneneinstrahlung nicht nur im Durchschnitt um dreißig Prozent höher als in Deutschland – auch das Renditeniveau ist sehr attraktiv, dies bei überschaubarem rechtlichem Risiko. Denn das japanische Einspeisegesetz stimmt nahezu mit dem deutschen EEG überein. Das deutsche Prinzip der vorrangigen Netzeinspeisung erneuerbarer Energien sowie unser Umlageverfahren wurden in Japan übernommen.

Japan gilt ja als klassische Atomnation. Findet hier – auch mit dem Eindruck der Reaktorkatastrophe von Fukushima – ein Umdenken statt? Welchen Stellenwert haben die erneuerbaren Energien in Japan?
Nach der Reaktorkatastrophe 2011 wurden zunächst alle Atomkraftwerke in Japan abgeschaltet und erst kürzlich teilweise wieder in Betrieb genommen. In der Bevölkerung stößt die Atomenergie nach wie vor auf starke Ablehnung: Nach aktuellen Umfragen sprechen sich bis zu 80 Prozent der Bevölkerung dagegen aus. Nun hat die japanische Regierung einen neuen Energieplan beschlossen. Dieser sieht vor, dass die Bedeutung der erneuerbaren Energien für die Energieproduktion in Japan deutlich gestärkt wird. Bis 2030 soll ihr Anteil weit über die 20 Prozent, die der Energieplan von 2010 vorsah, ausgebaut werden. Darüber hinaus können der zunehmende Druck aus der Bevölkerung und ein möglicher Regierungswechsel in der Zukunft dafür sorgen, dass sich die Energiewende in Japan noch weiter beschleunigt.

Eine Besonderheit in der Konzeption Ihres Beteiligungsangebotes ist, dass Sie die Grundstücke nicht wie üblich pachten werden, sondern kaufen. Was ist der Hintergrund?
Unser ganzes Fondskonzept ist darauf abgestellt, Risiken für unsere Anleger so weit wie irgend möglich auszuschalten. Eine 20jährige Mietzeit inklusive Verlängerungsoption könnte mit rechtlichen Risiken verbunden sein. Ein weiterer Aspekt ist sicherlich auch die Möglichkeit, durch den Kauf zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen. In Japan ist Land bzw. sind Grundstücke zur Energieerzeugung rar und Wertsteigerungen in den nächsten Jahren möglich. Aus Vorsichtsgründen haben wir eine Wertsteigerung in der Planung allerdings nicht berücksichtigt.

Bei dem Personal und den Ausrüstungen für die Anlagen wollen Sie auf deutsche Wertarbeit setzen. Welche Vorzüge hat „Made in Germany“ und ist das nicht zu teuer?
Deutsche Photovoltaikunternehmen zeichnen sich vor allem durch ihre langjährige Erfahrung und ihren hohen Qualitätsanspruch aus. Vor allem in den Bereichen Planung und Bauleitung bzw. Baubegleitung setzen wir auf deutsches Know-how. Module und Wechselrichter kaufen wir jedoch ausschließlich in Japan. Die Kombination aus Erfahrung und Technik ist unserer Meinung nach nicht nur kurzfristig, sondern über die gesamte Betriebsdauer die kostengünstigste und effizienteste Vorgehensweise.

Welche besonderen Merkmale zeichnen Ihren Fonds außerdem aus?
Unser neuer Japan-Publikums-AIF wird komplett eigenkapitalfinanziert sein. Das Umfeld für Beteiligungsmodelle hat sich gewandelt, und dazu gehört auch, das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Anleger in der Fondskonzeption umzusetzen. Der Verzicht auf Fremdkapital mag nicht in jeden Einzelfall sinnvoll oder auch möglich sein, aber bei unserem neuen Fonds ist es der richtige Weg. Wer neue Märkte ansteuert – und das tun wir – sollte Risiken im Sinne der Anleger so weit wie irgend möglich ausschalten.

Wie sieht Ihr Projektfahrplan aus, welche nächsten Schritte sind geplant?
Bei unserem neuen „HEP-Solar Japan 1“ handelt es sich um einen Publikumsfonds. Gleichzeitig gehören aber auch große Institutionelle Investoren, die sich im Bereich der erneuerbaren Energien engagieren, zu unserem Kundenkreis. Für diese Anlegergruppe entwickeln wir schon seit Jahren erfolgreich Projekte u.a. im Bereich Photovoltaik, dies parallel zu unseren Aktivitäten für das breitere Publikum. Derzeit befindet sich eine Reihe von Projekten in unserer Pipeline. Konkret sind von zwölf aktuellen Projekten bereits zwei an institutionelle Investoren veräußert, bei vier Projekten befinden wir uns auf der Zielgeraden.

Vielen Dank für dieses Interview!

Über das Emissionshaus HEP Capital: Die Unternehmensgruppe hat sich auf Investments im Bereich erneuerbare Energien spezialisiert. Seit 2009 wurden drei Projektentwicklungsfonds und drei Fonds, die in erneuerbare Energien investieren, realisiert. Nach Angaben des Initiators haben sich bisher alle Fonds über Plan bzw. plangemäß entwickelt. Detaillierte Angaben zu den einzelnen Fonds entnehmen Sie dem Emissionsprospekt, Seite 27f.
04.06.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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