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Achtung, Verlustrisiko! Modelle zur Risikominimierung

Private-Equity Foto: © Nikada / istockphoto.com

Wie lassen sich die Risiken, die mit jeder Kapitalanlage in einem bestimmten Maß verbunden sind, kontrollieren oder begrenzen? Wir stellen Ihnen verschiedene Modelle vor, die von führenden Fondsmanagern eingesetzt werden.


Man muss nicht einmal die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse im Detail verfolgen, um die zahlreichen besonderen Risiken, die die Börsen derzeit belasten, zu kennen. In Anbetracht der Gesamtlage kann man gut nachvollziehen, dass die Risikobereitschaft vieler Anleger zuletzt nicht gerade sehr hoch angesiedelt war und stattdessen das Misstrauen gewachsen ist. Viele Anleger schalten um auf risikoaverse Anlageformen oder versuchen auf anderem Wege, die Risiken ihres Portfolios zu verkleinern. Denn private Anleger haben dazu gelernt, schauen nicht mehr nur allein auf die in Aussicht stehende Rendite, sondern beurteilen zugleich, welches Risiko sie dafür eingehen müssen – und ob sie das überhaupt wollen. Im Zweifelsfall gibt man sich mit einer geringeren Rendite zufrieden, umgeht aber Verlustpotenziale. Es ist ein klassisches risikoaverses Verhalten zu beobachten. Das gilt vor allem bei wichtigen Geldanlagethemen wie zum Beispiel der Altersvorsorge. Niemand will das Geld, das einem einen angenehmen Lebensabend ermöglichen soll, verzocken.

Wer die Risiken verkleinern will, hat einige Wege zur Auswahl. Klassisch ist es, das Kapital nicht nur auf eines oder wenige Pferde zu setzen, sondern über verschiedene Regionen und Anlageklassen hinweg zu diversifizieren. Hat man die Möglichkeit, ein solches diversifiziertes Portfolio auch noch aktiv zu managen und an neue Nachrichten anzupassen, statt nach dem Motto „kaufen und liegen lassen“ zu verfahren, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan. Wem dazu vor allem die nötige Zeit fehlt, der kann andere für sich arbeiten lassen. Immer mehr Fondsgesellschaften bieten Fonds an, die sich im Kern wesentlich stärker der Risikoaversität des Anlegers widmen. Dazu werden unter anderem neue Modelle zum Management von Risiken durch die Fondsmanager genutzt. Verlustpotenziale sollen durch Werterhaltungskonzepte minimiert werden, zudem nutzt man die breitgefächerten Anlagemöglichkeiten an den internationalen Börsen. Kurz gesagt: Der Erfolg liegt in der richtigen Struktur des Portfolios.

Eine der Gesellschaften, die dabei regelmäßig Lob zum Beispiel in Form von Preisen für Rentenfonds einheimst, ist Schroders. Die Investmentmanager haben beispielsweise in der Klasse Absolute Return Rentenfonds beim Euro Fund Award erneut zwei Emerging Market Fonds in der Spitzengruppe platzieren können: Zum einen den SISF Emerging Markets Debt Absolute Return Fund, zum anderen den SISF Emerging Europe Debt Absolute Return C Fund. Mit Templeton gehört auch ein anderes, traditionsreiches Fondshaus zu den vielfach ausgezeichneten Anbietern. Ein Beispiel hierfür ist der Mischfonds Franklin Income Fund, der vorwiegend in US-Aktien sowie lang- und kurzfristige Rentenwerte investiert. Bei den Mischfonds bleibt die Fondsgesellschaft Carmignac mit ihrem Carmignac Patrimoine eine interessante Option. Die Gelder des Fonds werden international in Aktien und Anleihen investiert, davon mindestens 50 Prozent im Bereich von Schuldverschreibungen oder Anlageformen am Geldmarkt – dies soll die Risiken vermindern helfen. Ausschließlich in Aktien investiert dagegen der Carmignac Investissement. Ein anderer Spezialanbieter ist Ethna, bekannt vor allem durch den Fonds Ethna-Aktiv E. Fondsmanager Luca Pesarini richtet seine Tätigkeit an einem eher konservativen Anlagestil aus, Investoren sollten einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont mitbringen.
16.04.2012,

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