HTB-Gruppe: Ausschüttungen der Immobilien-Zweitmarktfonds
Wie die Bremer HTB-Gruppe bekannt gibt, konnten sich Anleger Ende Mai dieses Jahres bereits über die zweite Ausschüttung des HTB 6. Immobilien Portfolios freuen. Die Auszahlung lag bei 2,5 Prozent. Die Immobilen-Zweitmarktfonds schütten mindestens zweimal pro Jahr aus. Beim HTB 2. Immobilien Portfolio wurden vier Prozent ausgeschüttet, bei den Zweitmarktfonds 3 und 5 waren es 4,5 bzw. 2,5 Prozent. Kurz darauf folgten das HTB 1. Immobilien Portfolio sowie das HTB 6. Immobilien Portfolio mit Ausschüttungen in Höhe von drei beziehungsweise 2,5 Prozent. „Unsere Immobilien-Zweitmarktfonds fahren alle überzeugende Renditen ein“, unterstreicht Marco Ambrosius, Vertriebs-Geschäftsführer der HTB-Gruppe. Basis dafür seien die konservative Bewertungssystematik und eine breite Diversifizierung. „Dabei punkten die Zweitmarktfonds für die Anleger mit allen Investitionsvorteilen, die auch der Immobilien-Erstmarkt bietet“, so Ambrosius weiter. Darüber hinaus sind die Einkäufe für die Immobilien-Zweitmarktfonds von den Preissteigerungen auf dem Immobilien-Erstmarkt abgekoppelt – da die Einkaufspreise der „gebrauchten“ Fondsanteile tendenziell geringer als bei einer Direktinvestition ausfallen. Hinzu komme: Würden Zielfonds aufgelöst, also die Objekte am Erstmarkt verkauft, böte das die Möglichkeit, von zusätzlichen Renditen zu profitieren. Die Hebung der „stillen Reserven“ – der Differenz zwischen dem von der HTB gezahlten Kaufpreis und den aktuellen Preisen auf dem Erstmarkt – sei hierfür von entscheidender Bedeutung. Aktuell in Platzierung befindet sich der Publikumsfonds HTB 8. Immobilien Portfolio, an dem sich Anleger ab 5.000 Euro für eine geplante Laufzeit von zehn Jahren beteiligen können.

ZBI: Professional 6 kurz vor erfolgreicher Auflösung
Die Immobilienbeteiligung ZBI Professional 6 wurde Anfang des Jahres 2010 gegründet und umfasst ein Eigenkapitalvolumen von rund 58 Millionen Euro (Fondsvolumen: 152,7 Millionen Euro). Ende Mai wurde der Verkauf des Fonds eingeleitet. Die Ausschüttung wurde auf 6,00 Prozent p.a. erhöht, der Durchschnittszinssatz von 2,44 Prozent auf 1,38 Prozent p.a. reduziert. Die ZBI AG bietet Anlegern wie gewohnt eine Wiederanlage-Option an, aktuell in Platzierung befindet sich das Angebot ZBI Professional 10, mit dem Anleger erneut an der Wertenentwicklung deutscher Wohnimmobilien teilhaben können. Prognostiziert werden Ausschüttungen in Höhe von 167,70 Prozent bei einer geplanten Laufzeit von sechs Jahren. Anleger können sich ab 25.000 Euro beteiligen.

Patrizia: Fondsreihe um weiteres Angebot ergänzt
Die Immobilienspezialisten von Patrizia sind zwar noch nicht lange im Publikumsgeschäft tätig, sind aber besonders aktiv. So startete mit dem Patrizia GrundInvest – Mainz Rheinufer ein weiteres Beteiligungsangebot in die Platzierung. Anlageobjekt ist eine gemischt genutzte Immobilie mit 60 Mietern in zentraler Lage in Mainz. Das Büro- und Geschäftsgebäude wurde 1996/97 errichtet und hat in der Zwischenzeit durch die Ansiedlung eines REWE-Marktes und weiterer Geschäfte für den täglichen Bedarf eine Nahversorgungsfunktion für die Beschäftigten und das Stadtviertel übernommen. Der Gebäudekomplex wurde bereits im Februar erworben. Für weitere Informationen zur neuen Beteiligung Patrizia GrundInvest – Mainz Rheinufer schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an service@fd.de oder rufen Sie uns an unter der Nummer 030 275 776 400.

Magellan: Buss-Gruppe aus Singapur will Container kaufen
Der Insolvenzverwalter Peter-Alexander Borchardt hat die Verhandlungen über den Verkauf des Magellan-Containerportfolios erfolgreich abgeschlossen. Sofern die deutliche Mehrzahl der Anleger dem Verkauf zustimme, zahle die Buss Global-Gruppe aus Singapur einen Kaufpreis von 160 Millionen Euro – zuzüglich einer möglichen Erfolgsbeteiligung von 15 Millionen US-Dollar, heißt es in einer Mitteilung. „Die ersten 100 Millionen Euro könnte ich bis Jahresende ausschütten“, erklärt Borchardt von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte. Der Verkaufspreis plus Erfolgsbeteiligung entspreche in etwa der Hälfte des Gesamtinvestitionsvolumens der Magellan-Anleger von insgesamt rund 350 Millionen Euro. Die Buss Global-Gruppe ist einer der weltweit größten Investoren in Seecontainer und verwaltet davon mehr als 360.000 Stück. Die Gruppe arbeitet bei Containerinvestments eng mit ihrem Hamburger Schwesterkonzern zusammen, der Buss Capital-Gruppe. „Der Gläubigerausschuss steht uneingeschränkt hinter dem Verhandlungsergebnis und hat die Vereinbarung einstimmig bestätigt“, betont Rechtsanwalt Jörn Weitzmann, Sprecher des Magellan-Gläubigerausschusses. Allerdings setze die Rechtswirksamkeit des Vertrags noch ein eindeutig positives schriftliches Abstimmungsergebnis unter den Kapitalanlegern voraus. Die Befragung laufe mindestens bis zum 30. Juni 2017. „Buss möchte sicherstellen, dass der Verkauf durch einen breiten Konsens getragen wird“, erläutert Borchardt. Sollten die Gläubiger dem Verkauf an Buss nicht mehrheitlich zustimmen, würden die bestehenden Mietverträge mit den Reedereien bis zum Ende der Laufzeit fortgeführt und die Container danach einzeln verkauft.

Buss: Schlusszahlung gleich wieder anlegen
Buss Global Direct (U.K.) hat Anlegern, die in eines der bald auslaufenden Direktinvestments Buss Container 23, 24, 26, 34, 35, 36, 38 und 56 investiert haben, eine unkomplizierte Verrechnung ihrer Rückflüsse mit dem Kaufpreis für das aktuelle Direktinvestment Buss Direkt 2017 angeboten. Die Investoren haben noch bis zum 23.06.2017 die Möglichkeit, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Ist keine Wiederanlage gewünscht, wird der Rückkaufpreis zusammen mit der letzten Mietzahlung voraussichtlich Anfang Juli überwiesen.

TSO-DNL: Sechs von 19 Objekten verkauft
Nach Angaben des US-Immobilienspezialisten TSO-DNL wurde aus der Beteiligung TSO-DNL Fund IV, LP eine weitere Büroimmobilie mit beachtlichem Ergebnis verkauft. Die Gesellschaft hatte das Objekt „Edwards Mill Road“ im Oktober 2014 für 6,45 Millionen US-Dollar erworben und nun nach einer Haltedauer von 31 Monaten für einen Brutto-Verkaufspreis von rund 8,3 Millionen US-Dollar veräußert. Die Eigenkapitalrendite aus Objektbewirtschaftung und Veräußerungsgewinn bezogen auf die Haltedauer lag bei 17 Prozent pro Jahr vor Steuern. Kurz zuvor war das Objekt „Marietta Plaza“ in Atlanta verkauft worden. Hierfür kündigte TSO bereits eine Sonderausschüttung innerhalb von 90 Tagen gemäß Gesellschaftsvertrag an.