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Pflegemarkt Pflegebedarf wird weiter steigen

Pflegemarkt Foto: © / Peter Atkins / Fotolia.com

Am 12. August hat das Bundeskabinett das Zweite Pflegestärkungsgesetz verabschiedet. Damit soll die Pflegeversicherung grundlegend reformiert werden. Aufgrund des steigenden Pflegebedarfs ist der Pflegemarkt auch für Investoren interessant.

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In Deutschland ist derzeit jeder Fünfte über 65 Jahre alt, im Jahr 2060 wird nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes bereits jeder Dritte in diese Altersgruppe fallen. Zudem werden die Menschen immer älter: So lebten im Jahr 2013 rund 4,4 Millionen 90-Jährige und ältere in Deutschland, im Jahr 2020 wird diese Altersgruppe mit rund neun Millionen Menschen etwa doppelt so groß sein wie heute. Dieser demografische Wandel und die sich verändernden Familienstrukturen – häusliche Pflege im Familienkreis lässt sich häufig aufgrund beruflicher Verpflichtungen oder Wohnortswechsel nicht mehr organisieren – wird auch die Nachfrage nach professioneller Pflege treiben. Die zu erwartende Zunahme an Pflegefällen hat auch die Politik auf den Plan gerufen. Ziel des kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedeten Zweiten Pflegestärkungsgesetzes ist die Verbesserung der Pflegesituation in Deutschland.

Die Änderungen im Überblick
  • Statt bisher drei Pflegestufen wird es nun fünf Pflegegrade für körperliche, geistige und psychische Einschränkungen geben
  • Pflegende Angehörige werden in der Renten- und Arbeitslosenversicherung besser abgesichert
  • Weniger Bürokratie bei der Einstufung in einen Pflegegrad
  • Der Bedarf an Pflegepersonal soll an den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff angepasst werden
  • In stationären Pflegeeinrichtungen hat künftig jeder Versicherte Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote

Durch dieses Maßnahmenpaket soll die Bedeutung privater und professioneller Pflege gestärkt werden. Auch Demenzkranke sollen künftig besser gestellt und in den neuen Pflegegraden berücksichtigt werden. „Mittelfristig könnten bis zu 500.000 Menschen zusätzlich in den Genuss von Pflegeleistungen kommen“, erklärt Bundesgesundheitsminister Hermann Grohe die Auswirkungen des Gesetzes. Er ist überzeugt: „Diese Reform nutzt allen – den Pflegebedürftigen, ihren Angehörigen und unseren Pflegekräften."

Pflegeimmobilien als Investment
Auch für Privatanleger können Pflegeeinrichtungen interessant sein: Spezialisierte Emissionshäuser bieten regelmäßig die Möglichkeit, sich am Betrieb von Pflege- und Seniorenheimen zu beteiligen. Insofern hat man das neue Pflegegesetz auch beim Initiator INP mitverfolgt. Das Unternehmen hat seit 2005 21 Pflegeimmobilienfonds platziert. Der Initiator ist sich sicher: „Pflege ist nach wie vor ein wichtiges gesellschaftliches Thema, das politisch gestärkt seinen Stellenwert weiter ausbaut“ und geht von einer weiteren Zunahme an Pflegeplätzen aus. Aktuell in Platzierung ist das Beteiligungsangebot 22. INP Portfolio Deutsche Sozialimmobilien. Der Fonds investiert in vier stationäre Pflegeeinrichtungen an den Standorten Peine, Nordenham (jeweils in Niedersachsen), Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) und Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) sowie – das ist neu – in eine Kindertagesstätte in Berlin. Wie das Unternehmen mitteilt, ist aktuell schon über die Hälfte des geplanten Emissionskapitals platziert. Anleger können sich ab 10.000 Euro an dem Angebot beteiligen. Die laufenden Auszahlungen betragen laut Prognose anfänglich fünf Prozent p.a. und steigen ab dem Jahr 2023 auf 5,75 Prozent p.a. an. Ausgezahlt werden soll monatlich. Prognostiziert werden Gesamtausschüttungen von rund 181 Prozent bei einer geplanten Laufzeit von zwölf Jahren.

20.08.2015,

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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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