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Mobile Sachwerte Von der Globalisierung profitieren

Mobile Sachwerte Foto: © gumpapa / Fotolia

Ist von Sachwertinvestitionen die Rede, so haben die meisten wohl zunächst die Immobilie im Kopf. Dabei können auch mobile Güter wie Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe oder Container einen Blick wert sein. Wir stellen ausgewählte Anlagemöglichkeiten vor.


Sie gilt den Deutschen als Inbegriff von Stabilität und Inflationsschutz: die Immobilie. Aber weil die Nachfrage nach Wohnungen, Pflegeimmobilien, Büros und Co. in den vergangenen Jahren so drastisch gestiegen ist, wird es immer schwieriger, mit Immobilien eine attraktive Rendite zu erzielen. Eine gute Alternative können daher mobile Sachwerte darstellen, bewegliche Güter also wie Flugzeuge, Schiffe oder Container. Ein besonderer Vorteil dieser „Mobilien“: Sie profitieren besonders stark von der fortschreitenden Globalisierung und der stetig wachsenden Mobilität von Menschen und Gütern. In unserem Marktüberblick stellen wir Ihnen ausgewählte Beteiligungsangebote und Direktinvestments aus dem zukunftsträchtigen Segment der mobilen Sachwerte vor.

Flugzeugbeteiligungen im Steigflug

Im Zuge der Globalisierung hat sich der Tourismus als einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Welt etabliert. Im Gegensatz zur übrigen Weltwirtschaft, die in den vergangenen Jahren nur moderat und ungleichmäßig gewachsen ist, konnte der internationale Tourismus kontinuierlich neue Rekorde vermelden. So ist nach Angaben der World Tourism Organization seit 1995 die Zahl der ins Ausland reisenden Touristen von 527 Millionen auf knapp 1,4 Milliarden im Jahr 2014 gestiegen und hat sich somit in nur neun Jahren mehr als verdoppelt. Flugzeuge profitieren in besonderem Maße von dieser Entwicklung, denn auf ihren vorwiegenden Einsatzgebieten stehen sie in keiner Konkurrenz zu anderen Verkehrsmitteln. Auch negative Sonderereignisse wie der 11. September 2001 oder die Finanzkrise 2007 und damit verbundene kurzfristige Rückgänge der Passagierzahlen wurden stets durch ein langfristig stärkeres Wachstum ausgeglichen. Dieser Trend dürfte auch künftig anhalten. So erwartet Boeing im Passagierverkehr bis 2034 ein Wachstum von knapp fünf Prozent pro Jahr. Für Investoren im Bereich der Passagierflugzeuge verheißt das sonnige Aussichten. Denn mit der steigenden Reiselust wächst auch der Bedarf an neuen Flugzeugen: Für die kommenden 20 Jahre rechnet Boeing mit einer Nachfrage nach 38.050 neuen Flugzeugen – im Vergleich zur Vorjahresprognose ein Anstieg um 3,5 Prozent. Den Gesamtwert der neuen Maschinen schätzen die Analysten auf 5,6 Billionen US-Dollar.

Anleger haben die Wahl

Entsprechend hoch wird der Finanzierungsbedarf in den nächsten Jahrzehnten ausfallen. Um diesen zu decken, kommen verstärkt Beteiligungsangebote zum Einsatz, an denen auch Privatpersonen teilhaben können. Aktuell sind drei geschlossene Fonds namhafter Anbieter auf dem Markt: Mit dem CFB – Flugzeuginvestment 1 investieren Anleger in eine Boeing 777-300ER – das am stärksten nachgefragte Großraumflugzeug der Welt. Vermietet ist die Maschine an die Airline Emirates. Der Leasingvertrag hat eine feste monatliche Leasingrate und eine feste Laufzeit bis zum 30. November 2024. Anleger können sich ab einer Summe von 30.000 US-Dollar beteiligen, die geplante Gesamtausschüttung beträgt 190 Prozent. Mit dem aktuellen Flugzeugfonds aus dem Hause Hannover Leasing haben Investoren hingegen die Möglichkeit, in einen Airbus A380-800 zu investieren. Auch hier handelt es sich bei der Leasingnehmerin um die Fluggesellschaft Emirates. Zudem ist der Fonds wie auch das CFB-Produkt ein US-Dollar-Investment, das eine Mindestbeteiligung von 30.000 US-Dollar vorsieht. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss liegt bei 217 Prozent. Die dritte zur Zeichnung offene Beteiligung ist der Dr. Peters - DS 140 Flugzeugfonds XIV. Er investiert in einen Airbus A380-800, der an Air France vermietet ist. Anleger können sich mit mindestens 20.000 Euro an dem Investment beteiligen. Die geplante Gesamtausschüttung beträgt rund 180 Prozent bei einer angenommenen Laufzeit von 13 Jahren.

Die Beteiligungen im Überblick

FondsGeplante LaufzeitMindestbeteiligungGeplante Ausschüttung
Buss Investment 16 Jahre10.000 Euro129,00 %
CFB - Flugzeuginvestment 115 Jahre30.000 US-Dollar zzgl. 5 % AA189,71 %
Dr. Peters - DS 140 Flugzeugfonds XIV13 Jahre20.000 Euro zzgl. 5 % AA180,41 %
Hannover Leasing Flight Invest 5115 Jahre23.000 US-Dollar zzgl. 5 % AA217,00 %
PCE - Flusskreuzfahrtfonds „Monarch Empress“11 Jahre20.000 Euro zzgl. 5 % AA197,00 %

Volle Fahrt voraus für Kreuzfahrtschiffe

Die rasant steigende Reiselust schlägt sich nicht nur in der Luftfahrtbranche nieder. Auch der Urlaub zu Wasser hat Hochkonjunktur: Das Geschäft mit Kreuzfahrten boomt, der Schiffsurlaub ist in Europa so beliebt wie nie zuvor. Ein Nischensegment mit hervorragenden Wachstumsperspektiven ist dabei die Flusskreuzfahrt. Nach Angaben des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) stieg allein im deutschen Markt die Anzahl der Passagiere für Flusskreuzfahrten von 1994 bis 2014 von 84.000 auf 416.000 pro Jahr. Die PCE-Unternehmensgruppe hat diesen Trend frühzeitig erkannt und sich auf Investments in der aufstrebenden Branche spezialisiert. Bisher hat das Unternehmen 19 Beteiligungsangebote auf den Markt gebracht, seit 2008 managt es fünf Flusskreuzfahrtschiffe – und das mit großem Erfolg: Wie aus der Leistungsbilanz hervorgeht, haben sich alle fünf Schiffe per Ende 2014 prospektgemäß oder sogar besser entwickelt. Seit kurzem ist der jüngste Fonds im Angebot, der PCE - Flusskreuzfahrtfonds „Monarch Empress“. Mit dem Angebot können sich Anleger an einem neuen Vier-Sterne-Plus-Kreuzfahrtschiff beteiligen. Die „Monarch Empress“ bietet Platz für 144 Passagiere in 72 Außenkabinen und soll nach der Ablieferung unter anderem auf dem Rhein und der Donau fahren. Interessierte Anleger können sich ab 20.000 Euro an dem Fonds beteiligen. Die erwartete Gesamtauszahlung beträgt 197,3 Prozent bei einer geplanten Laufzeit bis Ende 2026.

Container statt Touristen

Für Anleger, die nicht auf den Tourismus-Boom setzen möchte, sondern auf den weltweiten Gütertransport, bieten sich Container-Investments an. Denn ohne sie wäre der globale Warenverkehr undenkbar. Ob Lebensmittel, Kleidung oder Elektrogeräte – es gibt kaum etwas, das nicht mit Containern von der Produktionsstätte in den Handel oder zu uns nach Hause transportiert wurde. Damit sind Container ein unverzichtbarerer Bestandteil der Weltwirtschaft. Anlegern bieten die Transportboxen gleich mehrere Vorteile: Die Mindestanlagen sind in der Regel deutlich niedriger als bei anderen Sachwerten wie Immobilienbeteiligungen, die Laufzeiten sind meist erheblich kürzer und die Gefahr eines Überangebots ist gering. Denn mit Bestellzeiten von nur vier bis sechs Wochen kann die Produktion stets auf die aktuellen Anforderungen angepasst werden. Zudem erlebt die Container-Vermietung einen regelrechten Boom. Der Hintergrund: Viele Logistikunternehmen mieten Wechselkoffer lieber an, als sie zu kaufen, um den Kapitalaufwand gering zu halten und die Liquidität nicht unnötig zu binden. Der Vorteil der Vermietung für die Investoren liegt auf der Hand: Sie erhalten regelmäßige (zumeist monatliche) Erträge aus den Mietzahlungen. Über die aktuellen Beteiligungsmöglichkeiten können Sie sich auf unserer Überblicksseite zu Container-Direktinvestments informieren. Zudem bietet der Hamburger Containerspezialist Buss Capital mit dem Buss Investment 1 seinen ersten vollregulierten Publikums-AIF vor, an dem sich Anleger ab 10.000 Euro beteiligen können. Die geplante Laufzeit ist mit sechs Jahren veranschlagt, die Auszahlungen sollen vierteljährig erfolgen und die Gesamtausschüttung bei etwa 129 Prozent liegen.
21.07.2015,

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Auszug der wesentlichen Risiken Ausführliche Risikohinweise entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

  • Es handelt sich um einen Alternativen Investmentfonds (AIF) nach dem Kapitalanlagegesetz, dessen wirtschaftlicher Erfolg nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden kann. Geplante Auszahlungen können geringer als prognostiziert oder gänzlich ausfallen.
  • Alternative Investmentfonds (AIF) sind nicht täglich handel- und/oder verfügbar. Die vorzeitige Veräußerbarkeit der Beteiligung eines Anlegers ist nur sehr eingeschränkt z.B. über sog. Zweitmarkt-Plattformen möglich, da für die Anteile an Alternativen Investmentfonds (AIF) kein einheitlich geregelter Markt existiert.
  • Es besteht ein Risiko hinsichtlich Änderungen der gesetzlichen und/oder steuerlichen Grundlagen.
  • Die wesentlichen Grundlagen der steuerlichen Konzeption der Alternativen Investmentfonds (AIF) sind allgemeiner Natur. Vor einer Beteiligung sollte der Anleger die konkreten Auswirkungen der Beteiligung auf seine individuelle steuerliche Situation überprüfen, es wird empfohlen, zu diesem Zweck einen Steuerberater zu konsultieren.
  • Grundsätzlich besteht ein Risiko der Insolvenz der Vertragspartner und/oder der Kapitalverwaltungsgesellschaft.
  • Es besteht das Risiko des Totalverlusts der Einlage zzgl. Ausgabeaufschlag und evtl. zusätzlichen privaten Vermögensnachteilen.

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