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„Kein Kapitän an Bord“ Airbus will das autonome Fliegen ausbauen

Zwei Piloten sitzen im Cockpit eines Passagierflugzeugs Foto: © / Carlos Santa Maria / FotoliaFluggäste vertrauen immer noch mehr den Piloten als der Technik.

Nach den Pilotenstreiks bei der Lufthansa fordert der Airbus-Chef den Ausbau des autonomen Fliegens. Beim Militär wird diese Technik bereits praktiziert. Zivile Flugzeuge ohne Kapitän sind allerdings noch Zukunftsmusik.


„Aufregende“ Zeiten hatten in jüngster Vergangenheit vor allem Lufthansa-Passagiere. Leider im negativen Sinn, denn zahlreiche Flüge fielen aufgrund des Pilotenstreits aus. Ein Abschluss der Verhandlungen ist offenbar für Ende Januar geplant, der Tarifstreit beschäftig die Lufthansa allerdings bereits seit dem Jahr 2014. Für das Dax-Unternehmen hat die Arbeitsniederlegung zahlreiche unangenehme Folgen. Neben dem Reputationsverlust muss die Fluglinie durch die mehrfachen Streiks in der Vergangenheit auch Umsatzausfälle in Höhe von hunderten Millionen Euro stemmen.

Das Problem hätte sich ziemlich schnell erledigt, wenn es gar keine Piloten mehr gäbe. Diese Ansicht vertritt niemand geringeres als Airbus-Chef Thomas Enders, der immerhin den größten europäischen Flugzeughersteller führt. Auch die Streiks trügen dazu bei, dass die Akzeptanz bei den Fluggästen steigt. Im Gespräch mit der Zeitung „Welt“ sagt Enders: „Wenn man die Lufthansa-Passagiere heute abstimmen lassen würde, ob man weniger Piloten und mehr autonomes Fliegen haben sollte, dann wäre die Antwort eindeutig“.

Passagiere wollen (noch) Piloten
In den nächsten Jahren werde Airbus seine Forschung und Entwicklung im Bereich autonomes Fliegen daher fortsetzten. Dass dies ohne Zweifel technisch umsetzbar wäre, hat das EU-Projekt IFATS (Innovative Future Air Transport System) bereits festgestellt. Eines der größten Hindernisse sei allerdings die Akzeptanz der Passagiere. Die jedoch laut Airbus-Chef Enders mit jedem Streik mehr steigen würde.

Daher wundert es auch nicht, dass Luftfahrt-Experten pilotenlose Flüge zuerst im Frachtverkehr sehen, dies allerdings auch frühestens in zehn bis 15 Jahren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet bereits am Projekt UFO (Unmanned Freight Operations), das unbemannte Frachtflüge ermöglichen soll. Beim Militär ist man hingegen schon weiter: Dort gibt es bereits pilotenlose Armeehubschrauber und Militärdrohnen mit der Spannweite einer Boeing 737.

Keine Sorge um Berufsstand
Doch trotz aller Zukunftsmusik muss sich aktuell niemand um den Berufsstand der Piloten sorgen. Einer Boeing-Prognose von Juli 2015 zufolge, werden in den nächsten 20 Jahren weltweit zusätzlich 617.000 Piloten benötigt, davon alleine 104.000 in Europa. Die Luftfahrt ist und bleibt ein Boommarkt. Die Zahl der Passagiere hat sich weltweit innerhalb von zehn Jahren von 323 Millionen auf 518 Millionen im vergangenen Jahr erhöht: Ein Plus von rund 60 Prozent. Trotz des beachtlichen Wachstums entwickelt sich das größte Passagierflugzeug der Welt – der Airbus A380 – immer mehr zum Ladenhüter, wie das Hamburger Abendblatt im Gespräch mit einem Luftfahrtexperten feststellt. Denn die größten Zuwächse gibt es auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Privatanleger, die vom Wachstumsmarkt Luftfahrt profitieren möchten, können aktuell in die Beteiligung „HEH Palma Flugzeugfonds 19“ investieren. Das Hamburger EmissionsHaus setzt seit jeher auf Regionalflieger und fährt mit diesem Ansatz äußert erfolgreich – alle Beteiligungen entwickeln sich laut Emittent aktuell laut Prognose. Erfahrungsgemäß dürfte die Nachfrage nach diesem Fonds wieder sehr groß sein, der Vorgängerfonds „HEH Madrid“ war innerhalb kürzester Zeit ausplatziert.
27.12.2016,

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