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Studie Altersvorsorge bleibt ein kritisches Thema

Beim Thema Altersvorsorge stecken viele Deutsche den Kopf in den Sand Foto: © / alphaspirit / FotoliaStecken Sie den Kopf nicht in den Sand: Mit einem Fonds-Sparplan geht die Altersvorsorge ganz einfach

Jeder dritte Deutsche glaubt, im Alter etwas hinzuverdienen zu müssen – zugleich spart jeder Dritte nicht für den Ruhestand. Das „Fidelity Verantwortungsbarometer 2018“ zeigt einmal mehr, wie paradox das Thema Altersvorsorge besetzt ist.


Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, scheinen viele Deutsche den Kopf in den Sand zu stecken. Die prognostizierte Rentenlücke scheint zwar vielen bewusst zu sein, bei der konkreten Vorsorge jedoch dominieren die Sparverweigerer.

Der Investmentmanager Fidelity hat das finanzielle Verantwortungsgefühl der Deutschen in einer repräsentativen Studie mit Zahlen unterlegt. Demnach fürchtet jeder vierte Bundesbürger unter 65 Jahren, im Alter auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Weitere 34 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, später etwas dazuverdienen zu müssen, um die Rente aufzubessern und über die Runden zu kommen.

Alarmierend ist, dass laut der Fidelity fast jeder Dritte gar nicht für den Ruhestand spart. 45 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, kein Geld fürs Alter zurücklegen zu können. Weitere Ergebnisse der Befragung: Jeder fünfte Sparverweigerer hat Angst vor Verlusten bei der Geldanlage und sorgt deshalb nicht vor. 35 Prozent derjenigen, die nicht sparen, wollen lieber jetzt ihr Geld ausgeben als etwas für später anzusammeln. 19 Prozent derjenigen, die nicht vorsorgen, gaben an, dies aus Angst vor Verlusten nicht zu tun und 15 Prozent nannten als Grund, „weil mir das Thema Finanzen zu kompliziert ist“. Weitere sieben Prozent der Bundesbürger rechnen damit, Vermögen zu erben und somit nicht selbst vorsorgen zu müssen.

Immerhin: Jeder dritte Vorsorgesparer (31 Prozent) legt jeden Monat bis zu 300 Euro fürs Alter zurück. Allerdings: Wertpapiere, mit denen Aussicht auf höhere Erträge bestehen würden, spielen dabei lediglich für zwölf Prozent der Befragten eine Rolle. Mit anderen Worten: Wenn gespart wird, geschieht dies oft mit den „falschen“ Anlagemöglichkeiten. Wunsch und Wirklichkeit klaffen nach Meinung von Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts bei Fidelity International, demnach weit auseinander: „Zwar sind wir Deutschen Sparweltmeister, doch unsere Studie zeigt deutlich, dass die Mehrheit mit ihrem Sparverhalten ihre finanziellen Ziele nicht erreichen wird. Wer die Chancen der Kapitalmärkte nicht nutzt, wird kein ausreichendes Vermögen für das Alter aufbauen.“

Fondssparen ist einfach, bequem und lukrativ

Dabei lässt sich zum Beispiel mit einem Fondssparplan schon heute ganz nebenbei und mit wenig finanziellem Aufwand etwas für später ansparen. So zeigt eine Berechnung des Fondsverbands BVI, dass sich ein langfristiger Fondssparplan richtig lohnen kann. Wer demnach im Alter von 25 Jahren beginnt, jeden Monat 100 Euro unter das Kopfkissen zu legen, hat nach 35 Jahren 42.000 Euro angespart. Investiert man das Geld auf ein Tagesgeldkonto mit einer Verzinsung von 0,5 Prozent, hat man nach 35 Jahren rund 45.900 Euro. Mit einem Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland wären daraus aber stolze 201.700 Euro geworden. Das entspricht einer jährlichen Wertsteigerung von 7,7 Prozent. Ein weiterer Vorteil von Fondssparplänen: Aufgrund der regelmäßigen Einzahlung kaufen Anleger die Anteile antizyklisch und können das Auf und Ab an der Börse ruhig ignorieren – die Ausschläge werden über den Zeitverlauf geglättet. Fondsparen ist zudem sehr flexibel, denn die monatlichen Raten können variiert oder auch zwischendurch ausgesetzt werden und die angesparte Summe steht sofort zur Verfügung.

Doch für welchen der vielen Sparplan-Fonds soll man sich nun entscheiden? Der BVI hat die stärksten Sparplan-Aktienfonds seit 2007 ausgewertet, die beliebtesten Sparpläne der FondsDISCOUNT.de-Kunden sehen Sie hier.

19.01.2018,

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