Als es zu Jahresbeginn an den Aktienmärkten steil nach unten ging, zeigte sich der Veri ETF-Allocation Defensive (DE0005561666) relativ unbeeindruckt. Denn gerade in „stürmischen“ Zeiten zeigt dieser Fonds seine Stärke – selbst wenn in allen Anlageklassen schwarze Schwäne auftauchen, ist der Verlust dieses Mischfonds auf sechs Prozent begrenzt.

Das macht sich in der Performance bemerkbar: Der ETF-Allokationsfonds von Veritas Investment hat im turbulenten ersten Halbjahr bereits eine Wertentwicklung von 3,59 Prozent vollzogen, in den vergangenen fünf Jahren stolze 10,89 Prozent (FWW: 28. 07.2016). Interessant: Der Fonds schaffte dies mit einem ausgesprochen defensiven Ansatz, er ist der risikoärmste Baustein aller ETF-Allokationsfonds dieses Emittenten. „Der Veri ETF-Allocation Defensive ist ein ausgewogener Mischfonds. In der Asset Allokation wird eine breite Diversifikation über verschiedene Anlagesegmente, Regionen und unterschiedliche ETF-Anbieter umgesetzt. Sein Ziel ist es, langfristig konstante Erträge zu erwirtschaften und zwischenzeitliche Marktkapriolen unbeschadet zu überstehen“, sagt Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer von Veritas Investment.

Fokus auf Renten-ETFs
So erklärt sich auch die Portfolio-Ausrichtung des Fonds: Der Anlagefokus liegt auf Renten-ETFs, die den Fixed Income Markt abbilden. Das umfasst Unternehmens-, Staats- und Hochzinsanleihen aus den Industrie- und Schwellenländern, die durch einen Index abgebildet werden. Insgesamt kann dies bis zu 70 Prozent der ETF-Allokation ausmachen.

Grundsätzlich ist das Portfolio jeweils zur Hälfte in einen fixen und flexiblen Teil gesplittet. Der statische Teil besteht auf einem Aktienanteil von 7,5 Prozent und zu 42,5 Prozent aus Staat- und Unternehmensanleihe sowie Pfandbriefen. Der flexible Teil setzt sich in der Neutralpositionierung aus 20 Prozent Aktien, 7,5 Prozent Wandelanleihen sowie jeweils 10 Prozent Emerging-Markets- und High-Yield-Anleihen zusammen. Abgerundet wird dieser Teil des Portfolios durch eine Beimischung von 2,5 Prozent Rohstoffen. Mit Derivaten kann die Investitionsquote bei guter Fondsentwicklung auf insgesamt bis zu 120% gesteigert werden. Somit kann die Aktienquote maximal bei 30 Prozent liegen. Die Risikobegrenzung der Veri ETF-Allocation Defensive ist zudem durch die hohe Diversifikation gegeben.

Intelligentes Sicherheitsnetz
Der Veri ETF-Allocation Defensive hat eine fest definierte Verlustuntergrenze von sechs Prozent pro Jahr – bezogen auf den Jahresanfang. Doch die Sicherungsgrenze ist nicht starr, sondern passt sich intelligent der Performance an: wenn der Fondspreis um zwei Prozent steigt, wird die Wertuntergrenze nachgezogen. Dieses Jahr ist das bereits im April eingetreten. Das Ergebnis: die Verlustuntergrenze verschiebt sich von sechs auf vier Prozent.

Das Geheimnis hinter dem Erfolg: Veritas hat den Risk@Work-Ansatz für sich entwickelt, der sich gegenüber weiteren Risikoindikatoren verlässlicher gezeigt hat. Der Ansatz (siehe Erklär-Video am Ende des Artikels) simuliert Verlustszenarien, die mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Millionen ausgeschlossen werden können. „Risk@Work macht für uns aus schwarzen Schwänen, wie Lehman-Pleite, Fukushima oder Brexit-Votum, Non-Events“, so Rogowski. Seit der Einführung des Risk@Work seien die definierten Wertuntergrenzen noch nie erreicht worden: „weder in der Realität noch in Millionen von Simulationen.“

Die Finanzbranche arbeitet üblicherweise mit Eintrittswahrscheinlichkeiten von 99,9 Prozent, also 1:1.000. „Wir legen drei Nullen drauf und richten uns an einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 1:1 Million aus“, erklärt der Veritas-Geschäftsführer. Im Klartext: „Das Risiko, dass der Maximalverlust der vordefinierten Wertuntergrenze erreicht wird, liegt bei unter eins zu einer Million“, so Rogowski.

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