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Dirk-Müller-Fonds Stabil durch die Krise

Dirk-Müller-Fonds Foto: © / James Thew / FotoliaDer Dirk-Müller-Fonds hat die bisherigen Börsenturbulenzen gut gemeistert

Das Interesse am Dirk Müller Premium Aktienfonds ist nicht nur aufgrund seines prominenten Namensgebers hoch. Für Anleger dürfte auch eine Rolle spielen, dass der Fonds turbulente Börsenphasen bislang ganz gut gemeistert hat.


In knapp zwei Monaten ist es soweit: Der Dirk Müller Premium Aktienfonds (WKN: A111ZF) feiert sein einjähriges-Bestehen. Schon jetzt fällt die Bilanz des am 17. April 2015 aufgelegten Fonds erfreulich aus. Vor allem in den Krisenmonaten August bis Oktober 2015 und in den ersten zwei Monaten dieses Jahres, als die Börsen erneut auf Talfahrt gingen, konnte der von Dirk Müller beratene Fonds überzeugen. So lag der Indexstand des Fonds per Börsentag 31. Dezember 2015 bei 95,35, die Performance seit Auflage bei -4,65 Prozent und die Volatilität bei 10,03 Prozent. Zum Vergleich: die Benchmark MSCI World Value NR (EUR) erreichte zum 31. Dezember 2015 einen Indexstand von 91,00, die Performance betrug im Vergleichszeitraum -9,00 Prozent und die Volatilität 19,87 Prozent. Mit anderen Worten: Der Dirk-Müller-Fonds schnitt besser ab als der Vergleichsindex. „Natürlich wäre diese Entwicklung in steigenden Märkten noch schöner, aber im Vergleich zum Gesamtmarkt stehen wir sehr gut da. Die Einbrüche des DAX im Frühjahr und im Sommer 2015 haben wir nicht mitgenommen. Dementsprechend ging unsere Strategie auf: Nach oben dabei sein, nach unten möglichst wenig verlieren“, erklärt Dirk Müller im FondsDISCOUNT.de-Interview.

Hintergrund für dieses positive Ergebnis ist eine aktive Titelauswahl, wonach in wirtschaftlich starke Unternehmen mit hervorragender Wettbewerbsposition investiert wird. Entscheidende Auswahlkriterien sind unter anderem eine hohe Bilanzqualität, ein erfolgreiches Geschäftsmodell, überproportionale Gewinnsteigerungen und gute Wachstums- und Ertragsperspektiven der jeweiligen Unternehmen. Fündig wird das Management vor allem in Nordamerika und Europa. Bei Börsenturbulenzen greifen konsequente Absicherungsmechanismen.

Ganz neu im Portfolio ist das Unternehmen Tyler Technologies, der erste aktive Aktientausch dieses Jahres. „Wir haben uns vor einigen Tagen von Richemont getrennt und dafür die derzeit günstigen Kurse für einen Einstieg bei Tyler Technologies genutzt“, schreibt Dirk Müller. Richemont habe eine sehr starke Verbindung zur Nachfrage nach Luxusgütern in China, so die Begründung. Das Team um Dirk Müller betrachtet die Entwicklungen in China zunehmend kritisch und rechnet mittelfristig mit einer wirtschaftlichen Verschlechterung. Tyler Technologies, der jüngste Zugang im Depot, ist der führenden Anbieter für Software und Dienstleistungen für amerikanische Behörden und profitiert von der zunehmenden Digitalisierung von Rathäusern, Polizei, Feuerwehr oder auch Bundesbehörden. Die geringe Konjunkturzyklik dieses Geschäftsmodells und nicht zuletzt die guten Einstiegskurse seien ausschlaggebend für die Aufnahme dieser Position ins Portfolio gewesen.
24.02.2016,

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