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Schwellenländer Starkes Wachstum zeigt sich nicht immer an der Börse

Schwellenländer Foto: © / Elena Kovaleva / FotoliaIndien und China sind die Wachstumsriesen unter den Schwellenländern.

Explosives Wachstum oder massive Wirtschaftskrisen – beide Extreme bedient der Markt der Schwellenländer. Doch unter ihnen es auch zuverlässige Zugpferde: die heimlichen Wachstums-Champions der Emerging Markets.


Von den sogenannten vier BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), die einmal als Garant für Wachstum galten, bleiben heute nur noch zwei Länder als richtige Treiber übrig. Trotz der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen in diesem Sommer kann Brasilien die Investoren nicht mehr überzeugen – was zum größten Teil an der politischen und wirtschaftlichen Krise im Land liegt. Russland hat aufgrund der westlichen Sanktionen an Strahlkraft verloren.

Dennoch sind Anleihen aus Schellenländern aktuell so beliebt, wie schon lange nicht mehr. Das letzte Mal gab es eine so hohe Nachfrage während der Finanzkrise. Heute sorgen niedrige beziehungsweise negative Zinsen, dass Anleger sich auch für riskantere Märkten interessieren.

Investoren sollten allerdings auch ein Auge auf die jeweiligen Börsen der Staaten legen. Interessant sind hier Länder mit dynamischem Wirtschaftswachstum, deren Börsen aber diese Entwicklung noch nicht gleichermaßen widerspiegeln. Antti Raappana, Chief Portfolio Manager für mehrere Schwellenländer-Fonds von Danske Invest, analysiert in einem Marktkommentar die „Wachstums-Champions“ der Emerging Markets:

Indien
Dem IWF zufolge wird Indien in diesem Jahr nicht nur die am schnellsten wachsende Marktwirtschaft der größeren Schwellenländer sein. Mehr noch: Der asiatische Subkontinent ist sogar die am dynamischsten expandierende Wirtschaft weltweit. Der IWF rechnet damit, dass das reale Bruttoinlandsprodukt sowohl in diesem Jahr als auch 2017 um 7,5 Prozent zulegen wird. Vor allem strukturelle Faktoren wie eine kräftig steigende inländische Nachfrage, ein stark wachsender Arbeitsmarkt und sehr viele und zudem junge Arbeitskräfte treiben das Wachstum voran.

Zudem gibt es einen erheblichen Nachholbedarf an Investitionen in die Infrastruktur, vor allem die von der Verbrauchernachfrage abhängigen Bereiche sowie der Dienstleistungssektor können kräftige Zuwächse verzeichnen. Im Agrarsegment werden ebenso größere Ausweitungen erwartet. Aufgrund des Wirtschaftswachstums gelangt ein bedeutender Teil der ärmeren Bevölkerungsschichten nun auf den Arbeitsmarkt und erhält dadurch Geld – dies treibt den Verbrauch an.

Seit 2013 hat sich die indische Handelsbilanz deutlich verbessert, heute ist sie bereits nahezu ausgeglichen. Für die nächste Zukunft ist damit zu rechnen, dass diese Entwicklung weiterläuft. Die indische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um restriktive Vorschriften und Bürokratie zu beseitigen, die die Tätigkeit der Unternehmen in Indien behindern.

Während die indische Wirtschaft boomt, hinkt der wichtigste Aktienindex des Landes, der MSCI India, der Entwicklung des MSCI Emerging Markets jedoch noch hinterher. Der MSCI Emerging Markets ist seit Anfang dieses Jahres um 11 Prozent gestiegen, der MSCI India hingegen nur um sechs Prozent.

China
Dem Reich der Mitte ist es gelungen, die Wachstumsdynamik von Antrieb durch Investitionen auf Antrieb durch Konsum umzustellen. Der IWF erwartet in diesem Jahr für China ein Wirtschaftswachstum von etwa 6,5 Prozent, das 2017 auf etwa 6,2 Prozent zurückgeht.

Die Entwicklung wird in letzter Zeit, wie in Indien, durch eine kräftige Steigerung des Konsums vorangetrieben. Aber der grundlegende Unterschied besteht darin, dass das hohe Wirtschaftswachstum in China weiterhin maßgeblich von Investitionen abhängt, die aufgrund finanzpolitischer Anreize der Regierung geschaffen werden. Die chinesische Regierung hat Initiativen gestartet, die insbesondere den Immobilienmarkt und öffentliche Investitionen in die Infrastruktur anregen sollen. Diese kreditpolitischen Maßnahmen sind den Banken des Landes, die dem Staat selbst gehören, zugutegekommen.

Aber diese Zuwachsraten sind nicht nachhaltig und werden sinken. Die große Frage ist, wie schnell und wann. Während das chinesische Wirtschaftswachstum nach wie vor stark ist, zeigt der Aktienmarkt ein anderes Bild: Der MSCI China ist seit Anfang dieses Jahres um 0,1 Prozent gefallen, während der MSCI Emerging Markets um 11 Prozent zugelegt hat, so die Analyse von Danske Invest.

Aktienfonds aus den Emerging Markets
Fonds, die direkt in diese Länder investieren, zeigen in der Fünf-Jahres-Übersicht eine deutliche Wertsteigerung: Der Dankse Invest – India (ISIN: LU0193801577) investiert etwa in übertragbare Wertpapiere in Indien, vorwiegend Aktien und aktienbezogene Wertpapiere, die zur Notierung an einer Wertpapierbörse in Indien zugelassen sind. Außerdem kann der Fonds in Aktien investieren, die an Börsen außerhalb Indiens gehandelt werden, aber von Unternehmen begeben sind, die den größten Teil ihrer Geschäftsaktivitäten in Indien ausüben. In Euro generierte er über fünf Jahre eine Wertsteigerung von 91,06 Prozent.

Der Danske Invest – China (ISIN: LU0178668348) investiert in übertragbare Wertpapiere, vorwiegend Aktien und aktienbezogene Wertpapiere, die von Unternehmen begeben sind, die ihren Hauptsitz in der Volksrepublik China, der Republik China (Taiwan) oder Hongkong haben oder dort ihre Haupttätigkeit ausüben. In Euro generierte dieser Fonds innerhalb von fünf Jahren 62,68 Prozent Wertsteigerung.

Doch auch Aktienfonds, die ihre Investitionen auf mehrere Märkte in den Schwellenländern streuen, konnten dazugewinnen. Der Danske Invest - Global Emerging Markets (ISIN: LU0085580271) legt in Aktien und aktienbezogene Wertpapiere an, die zur Notierung an amtlichen Wertpapierbörsen in Emerging Markets zugelassen sind und hat eine Fünf-Jahres-Performance von 38,67 Prozent vorzuweisen. (Alle Zahlen FFW: 30.08.2016)
30.08.2016,

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