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Chancen in Europa nutzen Mandelbrot A.M legt neuen Momentum Fonds auf

Märkte sind Fraktale. Foto: © Mandelbrot A.M / Wavelet-Trend-Zerlegung des DAX Performance-Index zu unterschiedlichen Detailebenen.

Die Münchner Fondsboutique Mandelbrot Asset Management geht mit einer regelbasierten Long-Only-Strategie auf europäische Aktien an den Start. Der neue Fonds setzt auf eine Trendanalyse und investiert in die Aktien mit dem stärksten Momentum.


Mandelbrot Asset Management und Universal-Investment bringen eine Strategie für europäische Aktien auf den Markt. Der Mandelbrot Europe (ISIN: DE000A2DHUE3) wählt diejenigen Aktien aus dem Stoxx 600 Index aus, die das größte Wertsteigerungspotenzial bieten und kann daher als eine Diversifikations-Möglichkeit zu europäischen Value-Strategien gelten, die derzeit stark im Kommen sind.

Der Fonds basiert auf der gleichen Investitionslogik wie die beiden Vorgängerfonds Market Neutral Germany (ISIN: DE000A14N8Q7) und Market Neutral US Technology (ISIN: DE000A2AGM91). In steigenden Märkten ist die Wirkung von Momentum-Strategien jedoch begrenzt. Deswegen unterscheidet sich der Europe Fonds in einem grundlegenden Punkt von der Strategie der Vorgänger-Fonds ab:

„Beim Mandelbrot Europe setzen wir im Unterschied zu unseren beiden bestehenden Fonds auf ein direktionales Investment über den Momentum-Effekt, also die systematische Suche nach Titeln, die von steigenden Märkten überproportional profitieren sollten“, so Dr. Wilhelm Berghorn, Geschäftsführer von Mandelbrot Asset Management. Der studierte Informatiker und Mathematiker beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit der sogenannten Wavelet-Analyse für Anwendungen in der Industrie und im Finanzbereich.

Dieser Ansatz eigne sich insbesondere zur Strategie-Diversifikation, speziell für Value-Strategien. „Während bekannte Momentum-Faktor-Strategien möglichst marktbreit agieren, fokussieren wir uns auf ein Portfolio aus rund 30 Aktien aus dem Universum des Stoxx 600“, so Berghorn weiter. Kombiniert mit der innovativen Investitionslogik soll dies wesentlich stärkere Überrenditen aus dem Momentum-Effekt ermöglichen.

Als Grundlage des Investmentansatzes dienen neueste Erkenntnisse zum Momentum-Effekt, der durch moderne Analyseverfahren auf eine Vision des Mathematikers Benoît Mandelbrot zurückgeführt werden konnte. Das nach ihm benannte Marktmodell liefert einen Erklärungsansatz für diesen Effekt und stützt seine Theorie fraktaler Märkte.

Immer mehr Investoren bevorzugen Faktor-Investments, da diese eine Investment-Stil-Diversifikation erlauben und auch die Vorgehensweise im Investitionsprozess vollständig transparent ist. Investoren mit Markt-Exposure und Fokus auf Faktor-Strategien bekommen in diesem Kontext mit dem Mandelbrot Europe einen wesentlichen Momentum-Baustein. „Es ist bekannt, dass die Überrenditen aus den verschiedenen Faktoren untereinander wenig, beziehungsweise im Falle von Momentum- und Value-Ansätzen sogar stark antikorreliert sind, so dass sich aus einem gezielten Faktor-Portfolio erhebliche Diversifikations-Effekte ergeben“, so Berghorn.

Anlagestrategie im Detail
Für den Ansatz wird ein Aktienportfolio bestehend aus dreißig Momentum-Aktien bestimmt. Die Selektion der Aktien erfolgt durch eine proprietäre Trendzerlegung auf Basis von Wavelets – das sind kleine Trends – der Titel, die das stärkste Momentum ausweisen. Der Investment-Prozess wird monatlich ausgeführt. Dieses geschieht durch Messung der Trendcharakteristik und der Erstellung einer Rangfolge aller Aktien.

Die zu erwartende Rendite setzt sich im Wesentlichen aus zwei Komponenten zusammen. Die Markt-Rendite sowie die spezielle Momentum-Faktor-Rendite, die die Über- oder Unterrendite im Vergleich zum Markt repräsentiert. Somit handelt es sich bei dieser Strategie um ein direktionales oder marktabhängiges Investment, heißt es auf der Webseite von Mandelbrot. Sollte das Momentum plötzlich crashen kann der Fonds bis zu 100 Prozent des Volumens in Bargeld halten und die Systematik der Trendbewertung anpassen.

Seit dem 31.10.2016 sind die Management-Richtlinien durch eine Optimierung der Strategie bei Übernahme-Situationen ergänzt worden. Hierbei werden Unternehmen, die ein Übernahme-Angebot durch Dritte vorliegen haben, beim nächsten Umschichtungszeitpunkt nicht mehr berücksichtigt.
12.04.2017,

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