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Was ist los bei Catana? Neuigkeiten vom Big Data Fonds nach schwachem Fonds-Start

Roboter-Montage mit Schaltkreisen im Hintergrund. Foto: © zapp2photo / fotoliaEmotionslos investieren mit künstlicher Intelligenz

Nach einer soliden Testphase des Catana Big Data enttäuscht die Performance des Fonds Investoren seit seiner Auflage. Der Grund: „Negative Einmal-Effekte“. Catana setzt aber weiter auf künstliche Intelligenz und will an alte Erfolge anschließen.


Die Risiken bei Investitionen in Kapitalanlagen sollten jedem Anleger bewusst sein. Kurssteigerungen sind nicht garantiert. Der Start eines Fonds kann auch mal misslingen, so wie zum Beispiel beim Catana Big Data (ISIN: DE000A2AGM42), der seit seinem Start vor knapp einem Jahr mehr als 16 Prozent verloren hat (FWW, Stand: 06.06.2017), negative Einmal-Effekte seien dafür verantwortlich:

„Nach der sehr guten Echtgeld-Performance unserer Handelsstrategie im ersten Halbjahr 2016 (+13.2%) via digitalen Vermögensverwaltungskonten (Managed Accounts) und einem sehr erfolgreichen Testhandelsphase und Back-Testing der Strategie, war der von One-Off Effekten beeinflusste Fonds-Start nicht zufriedenstellend. Negative Einmaleffekte kamen unter anderem aufgrund Problemen mit Servicepartnern zum Fondsstart sowie einer hohen Kostenbelastung zu Stande“, sagt ein Sprecher von Catana auf Nachfrage von FondsDISCOUNT.de.

Die negativen Performanceauswirkungen der oben genannten Einmaleffekte hätten zu Rücknahmen von Fondsanteilen und somit zu weiteren negativen Performanceeffekten geführt, da eine recht große Fixkostenbasis des Fondsvehikels von einem relativ kleinem Fondsvolumen getragen werden musste, heißt es weiter zu den Gründen des unglücklichen Fondsstarts. Der Fonds hatte zuletzt ein Volumen von ca. drei Millionen Euro.

Der Catana Big Data setzt auf Fondsmanagment ohne Emotionen, angeführt von Künstlicher Intelligenz und der Auswertung großer Datensätze. Zusätzlich wird bei der Portfolio-Auswahl auch auf Social-Media-Daten gesetzt. Grund zur Beunruhigung sieht Catana nicht:

„Grundsätzlich haben die Signale der Big Data basierten Anlagestrategie auch in den letzten elf Monaten seit Fonds-Start funktioniert. Natürlich hat Catana seine Handelsstrategie trotzdem auch weiter optimiert. So werden mittlerweile beispielsweise sechs Big Data und KI basierende Sub-Strategien gehandelt, was die interne Diversifizierung sowie das Risiko/Rendite-Profil der Handelsstrategie noch einmal weiter deutlich verbessert hat“, teilt uns die Gesellschaft mit.



Doch eine Änderung wird es geben: Die Catana Capital GmbH werde sich zukünftig primär auf die Umsetzung der Big Data und KI Strategie im Rahmen von individuellen digitalen Vermögensverwaltungskonten (Managed Accounts) fokussieren, da diese „die optimale Anwendung der Strategie aufgrund einer deutlich höheren Flexibilität und eines umfassenderen Automatisierungsgrads bei gleichbleibender Transparenz für den Kunden erlauben“. Gleichzeitig sei die Kostenbasis signifikant besser als in einem sehr teuren Publikums-Fonds.

„Catana Capital wird sich auf professionelle Kunden ab einer Mindestanlagesumme von EUR 100.000 konzentrieren. Dieser Betrag ist notwendig, um die optimalen Diversifikationseffekte der Investmentstrategie erzielen zu können“.

Catana Capital ist überzeugt, zukünftig wieder an die sehr gute Performance aus dem Handel der Strategie während der Testphase im ersten Halbjahr 2016 anknüpfen zu können. „Des Weiteren befinden wir uns in Gesprächen zur Auflage eines Big Data Indices sowie darauf aufbauend einem Big Data Zertifikats sowie zukünftig eines ETFs“, heißt es in der Stellungnahme von Catana. Das werde auch Privatanlegern mit kleinerem verfügbaren Kapital zukünftig wieder die Gelegenheit geben, in Catanas neuartige Big Data und KI basierte Analagestrategie zu investieren.
09.06.2017,

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