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Die unterschätzten Edelmetalle Silber, Platin und Palladium legen deutlich zu

Die unterschätzten Edelmetalle Foto: © Piotr Pawinski / fotoliaSilber, Platin und Palladium haben eine eindrucksvolle Rallye hingelegt.

Die Rücksetzer bei Gold und Silber scheinen überwunden. Auch Platin und Palladium setzen ihren Aufwärtstrend fort. Investoren können mit einem breit gestreuten Fonds am Aufwärtstrend bei den noch immer unterschätzten Edelmetallen teilhaben.


Gold scheint sich von seinem jüngsten Rücksetzer erholt zu haben und nähert sich am Mittwoch mit 1.364 Dollar pro Feinunze seinem vorläufigen Höchststand vom 8. Juli dieses Jahres. Doch parallel zur Gold-Rallye in den vergangenen Monaten entwickeln sich auch die oft unterschätzten Edelmetalle Silber, Platin und Palladium für Investoren erfreulich.

Silber legte deutlich überproportional zu und liegt mit 20,67 Dollar pro Feinunze auf dem höchsten Stand seit einem Jahr. Doch auch der Anstieg des Silberpreises verblasst im Vergleich zu Platin. Platin verteuerte sich von allen Edelmetallen in der vergangenen Woche am stärksten. Es stieg bis Dienstag auf ein 14-Monatshoch von mehr als 1.175 US-Dollar. „Das Überschreiten der Marke von 1.100 USD hat wohl zu technisch-bedingten Anschlusskäufen geführt“, heißt es auf Nachfrage von FondsDISCOUNT.de bei den Marktanalysten der Commerzbank.

Palladium übersprang erstmals seit Oktober 2015 wieder die Marke von 700 Dollar je Feinunze, was dem Preis weiteren Auftrieb geben könnte. Seit Monatsbeginn hat sich Palladium damit sogar um 18 Prozent verteuert und es ist auf dem Weg, die beste Preisentwicklung in einem Monat seit achteinhalb Jahren zu erreichen. Neben dem technischen Aspekt dürfte auch der bessere Konjunkturausblick der US-Notenbank Fed zum Preisanstieg von Platin und Palladium beigetragen haben.

Doch Vorsicht: Der hohe Preisanstieg spiegelt sich nicht in den Zuflüssen von Platin- und Palladium-ETFs wider. „Der Preisanstieg dürfte zu einem Großteil spekulativ getrieben sein, wodurch sich Korrekturpotenzial aufgebaut hat“, so die Commerzbank.

Die passende Rohstoff-Strategie für Privatanleger
Der Handel mit Rohstoffen findet überwiegend an Terminbörsen statt und ist in der Regel professionellen Investoren vorbehalten. Für Privatanleger ist es daher schwierig, direkt in Rohstoffe zu investieren.

Die Commerzbank investiert mit ihrem Rohstoff Strategie-Fonds (ISIN:LU0726941049) in den Aufwärtstrend bei den Edelmetallen. Der Investmentfonds gibt Anlegern die Möglichkeit, auf einfache Weise breit gestreut an der Entwicklung der Rohstoffmärkte zu partizipieren. Der Schwerpunkt liegt in den Sektoren Energie, Edelmetalle und Industriemetalle. Die Rohstoff-Strategie zeichnet sich überdies dadurch aus, dass der Fonds trotz des aktuellen Ölpreis-Chaos im laufenden Jahr deutlich im Plus liegt.

Gold und Silber könnten ihre Preiskorrektur in den vergangenen Wochen überstanden haben und sind auf dem Weg zu neuen Höchstständen befinden. Die früheren Preisanstiege bei Gold und Silber waren einer hohen Risikoaversion geschuldet. Das Bild am Aktienmarkt hat sich allerdings grundlegend geändert. Der Risikoappetit steigt, wie man aus den Rekordständen der US-Aktienindizes „ablesen“ kann. Daher könnte es auch bei Gold zu einer neuen Preiskorrektur kommen.

Die extrem niedrigen Zinsen führen jedoch zu einem Anlagenotstand, der nicht nur für Aktien, sondern auch für Gold von Vorteil sein kann. Die meisten Volkswirte erwarten eine Zinserhöhung durch die US-amerikanische Fed erst im Dezember. Gold, was seit Jahrhunderten als Aufbewahrungsmittel und Kapitalschutz dient, dürfte daher durch die physische Nachfrage gut unterstützt bleiben. Zuletzt hat China wieder deutlich mehr Gold gekauft und importiert.

03.08.2016,

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