Als die Brexit-Entscheidung am 24. Juni bekanntgegeben wurde, sorgte dies für starke Marktbewegungen. Vor allem Finanzwerte und Tourismus-Unternehmen wurden von den Anlegern aus den Depots geworfen.

Doch es gibt auch Assets, die von der Briten-Abstimmung nicht so stark getroffen wurden. Einer dieser Fonds, der den temporären Verlust zeitnah ausgleichen konnte und mittlerweile seine Performance weiter ausbaute, ist der Ve-RI Listed Infrastructure (ISIN: DE0009763342) von Veritas Investment. Der Branchen-Fonds konnte nach Angaben der Gesellschaft in der Woche nach dem Brexit sogar um 1,1 Prozent zulegen.

Der Ve-RI Listed Infrastructure ist ein fokussierter Aktienfonds, der in Öl und Gas, Strom, Kommunikationsnetzwerke, See- und Flughäfen, Straßen und Schienennetze investiert. Veritas Investment setzt hierbei vor allem auf die Sektoren Energie und Transport. Die Fokussierung auf Kerninfrastruktur-Projekte ist ein gigantischer Markt, der immer stärker Privatanleger anzieht. Zudem wird Infrastruktur immer benötigt, unabhängig davon, ob die Wirtschaft boomt oder die Konjunktur gerade lahmt.

Mit dem Infrastruktur-Fonds erhalten Investoren global breit gestreut Zugang zu aussichtsreichen Unternehmen. In einem systematischen und prognosefreien Auswahlverfahren werden aus global rund 1.900 börsennotierten Infrastruktur-Unternehmen die 30 Top-Aktien bestimmt. Der Fondsmanager wiederholt die Auswahl alle drei Monate, um so erneut die erfolgversprechendsten 30 Titel zusammenzustellen.

Die Basis dieses Investmentprozesses bildet das von Veritas Investment entwickelte Quality-Value-Modell. Im zweiten Schritt werden als weiteres Selektionskriterium Unternehmen mit hohen Verlustrisiken in Stressphasen durch den extreme Value-at-Risk identifiziert und fallen dadurch im Ranking zurück. „Es gibt Aktien, die man in Extremsituationen meiden sollte – genau diese identifizieren wir. Schließlich wissen wir nicht, wann die nächste Extremsituation eintritt“, kommentiert Dr. Dirk Rogowski, Geschäftsführer von Veritas Investment. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeitskriterien (ESG - Environment, Social, Governance) herangezogen, um möglichst gut geführte Unternehmen zu berücksichtigen. Am Ende des Selektionsprozesses entsteht eine Rangliste. Die 30 besten Unternehmen aus diesem Ranking werden gleichgewichtet in den Fonds aufgenommen.

Gerade durch die Nutzung des extreme Value-at-Risk haben sich die Marktturbulenzen, die der Brexit ausgelöst hat, auch nur gering auf das Gesamtportfolio von Veritas Investment ausgewirkt: Die Frankfurter Investmentboutique sieht diesen Erfolg vor allem aufgrund ihrer systematischen und prognosefreien Investmentstrategie gegeben: „Wir sind damit zu jedem Zeitpunkt auf unerwartete Ereignisse an den Finanzmärkten gut vorbereitet. Auch im Vorfeld der Abstimmung der Briten hatten wir keine Änderung an unseren Systemen und Investmententscheidungen vorgenommen“, erklärt Rogowski das relativ gute Abschneiden der Fonds während des Brexit-Schocks an den Märkten.

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