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ETF-Serie: Aktiv gegen passiv Deutschlandfonds im Vergleich

ETF-Serie: Aktiv gegen passiv Foto: © henvryfo / Fotolia

Die deutsche Wirtschaft boomt. Die Börse verzeichnet immer neue Rekorde. Anleger können über Investmentfonds an dieser Entwicklung teilhaben. Doch was lohnt eher? Ein Vergleich von aktiv verwalteten Deutschland-Aktienfonds und ETFs.


Deutschland ist die Wachstumslokomotive Europas. Die Konjunktur brummt, die Beschäftigungsquote geht weiter nach oben und auch die Löhne steigen. Nach Einschätzungen von Experten wächst die deutsche Wirtschaft deutlich schneller, als bisher angenommen. An diesem Trend dürfte sich vorerst nichts ändern. Wer als Anleger von dem Boom profitieren möchte, kann das beispielsweise über Investmentfonds mit Deutschland-Fokus tun. Die Frage, die sich dabei viele Anleger stellen: Was ist besser – passiv oder aktiv? Markt oder Manager? Während ETFs einen Markt abbilden, indem sie einen Index wie den DAX nachbauen, kommt bei klassischen Aktienfonds die Expertise eines Managers zum Tragen, der die nach seiner Einschätzung aussichtsreichsten Titel herauspickt.

Kosten, Wertentwicklung und Volatilität im Vergleich

Ein Aspekt, der für ETFs spricht, sind sicherlich die niedrigen Kosten. Einen Ausgabeaufschlag, wie er bei herkömmlichen Fonds anfällt, gibt es bei den börsengehandelten Indexfonds beispielsweise nicht. Allerdings: Wer seine Fonds über FondsDISCOUNT.de kauft, kann den Kostenpunkt weitgehend vernachlässigen, denn auch hier fällt der Ausgabeaufschlag bei den allermeisten Fonds weg. Ohnehin sollten Anleger bedenken: Entscheidend sind am Ende nicht die Kosten, sondern das, was unter dem Strich bei der Rendite herauskommt. Auch hier zeigt sich, dass ETFs oft besser abschneiden, als gemanagte Fonds. Allerdings: Immerhin jedem vierten Fondsmanager gelingt es, den Vergleichsindex – und damit auch den jeweiligen ETF – zu schlagen. Und auch bei der Wertschwankung schneiden aktiv verwaltete Fonds oft besser ab als ETFs, denn gerade in ruppigen Marktphasen können Fondsmanager durch geschickte Titelauswahl Rückschläge abmildern, während Kursrückschläge bei ETFs in vollem Umfang durchschlagen.

Zugang zu unterschiedlichen Teilsegmenten

Wer in deutsche Unternehmen investieren will, hat nicht nur die Wahl zwischen einer aktiven und einer passiven Strategie. Er kann auch auf unterschiedliche Teilsegmente setzen. So gibt es beispielsweise nicht nur ETFs auf den Dax, sondern auch ETFs, die den SDAX oder MDAX nachbilden und damit Zugang zu kleinen beziehungsweise mittelgroßen deutschen Unternehmen bieten. Auch die gezielte Investition in dividendenstarke Titel ist über ETFs auf den DivDAX möglich. Was für börsennotierte Indexfonds gilt, gilt gleichermaßen für die aktive Fonds: Auch hier können die Anleger zwischen Produkten wählen, die vornehmlich auf die Dax-Konzerne setzen und Nebenwerte beimischen, und solchen, die ihren Fokus von vorn herein auf Unternehmen aus der zweiten Reihe richten.

Wir haben einige beliebte aktiv gemanagte Deutschlandfonds mit ETFs auf verschiedene deutsche Indizes verglichen. Das Ergebnis: Mit einem ETF konnten Anleger in den vergangenen Jahren wenig falsch machen – schließlich hat sich der DAX in den letzten fünf Jahren von 6.000 auf 12.000 Punkte verdoppelt. Ähnliche Entwicklungen weisen andere Indizes wie SDAX und MDAX auf. Ungeachtet dieser hervorragenden Bilanz ist es einigen Fondsmanagern durch geschickte Titelauswahl gelungen, diese Performance noch zu übertreffen.

Deutschland-ETFsKategoriePerformance (5 Jahre)Volatilität (5 Jahre)
iShares Core DAX® (DE)(WKN: 593393)Aktienfonds Deutschland95,54 %18,17 %
dbx DAX® ETF 1C (WKN: DBX1DA)Aktienfonds Deutschland101,32 %17,43 %
iShares DivDax ETF (WKN: 263527)Aktienfonds Deutschland100,01 %13,62 %
iShares MDAX® (DE) (WKN: 593392)Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte148,23 %16,12 %
ComStage SDAX® TR UCITS ETF (WKN: ETF005)Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte60,09 %*10,80 %*
Quelle: edisoft.de, Stand: 18.03.2015
* Der ComStage-ETF auf den SDAX wurde erst im Mai 2011 aufgelegt. Performance und Volatilität beziehen sich daher auf einen drei-Jahres-Zeitraum und sind nur eingeschränkt mit den übrigen Fonds vergleichbar.

Deutschland-AktienfondsKategoriePerformance (5 Jahre)Volatilität (5 Jahre)
DWS Aktien Strategie Deutschland (WKN: 976986)Aktienfonds Deutschland160,74 %15,84 %
DWS Deutschland (WKN: 849096)Aktienfonds Deutschland133,36 %14,42 %
MainFirst Germany Fund A (WKN: A0RAJN)Aktienfonds Deutschland138,03 %12,35 %
DWS German Small/Mid Cap (WKN: 515240)Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte153,91 %21,69 %
DB Platinum III Platow R1C (WKN: A0JEJH)Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte170,08 %12,38 %
Quelle: edisoft.de, Stand: 18.03.2015

Die ETF-Serie im Überblick:
Teil 1: Aktiv gegen passiv – Sind ETFs besser als aktive Fonds?
Teil 2: Aktiv gegen passiv – Europa-Fonds im Vergleich
Teil 3: Aktiv gegen passiv – Global anlegende Fonds im Fokus
Teil 4: Aktiv gegen passiv – Rentenfonds im Vergleich
Teil 5: Aktiv gegen passiv – Deutschlandfonds im Vergleich

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:
  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.
18.03.2015,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.


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