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Serie: Multi-Asset-Fonds Fondsmanager im Interview

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Mischfonds, Multi-Asset-Fonds, vermögensverwaltende Fonds – diversifizierte Anlageprodukte werden unter verschiedenen Bezeichnungen vermarktet. Gemeinsam ist ihnen ihre große Beliebtheit. Wir haben Fondsmanager nach ihren Strategien gefragt.


Investmentfonds finden sich in immer mehr Portfolios – schließlich vereinen sie die von Experten empfohlene Streuung des Kapitals auf mehrere Anlagegegenstände, Länder und Branchen quasi schon von Natur aus in nur einem Produkt. Besonders beliebt sind dabei Mischfonds. Sie investieren per Definition in verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder zum Beispiel Rohstoffe und bieten damit einen höchstmöglichen Grad an Diversifizierung. Dass immer mehr Anleger die Vorzüge dieser Allrounder schätzen, belegen die Zahlen des Fondsverbands BVI: Von den 32,4 Milliarden Euro Netto-Zuflüssen auf Publikumsfonds entfielen stolze 22,7 Milliarden Euro auf die Kategorie Mischfonds. Damit befinden sich die Zuflüsse auf Rekordniveau. Seit dem Jahr 2000 ist das Bestandsvolumen von Mischfonds laut BVI von 16,9 auf 176,4 Milliarden Euro sogar um mehr als das zehnfache angewachsen – stärker und schneller als in den anderen Fondskategorien. Damit kann man klar von einem Trend sprechen.

Gründe für die Beliebtheit von Mischfonds
Woher kommt diese Präferenz bei immer mehr Anlegern? Ein Grund dürfte die bereits angesprochene breite Streuung des eingesetzten Kapitals sein. Je nach Investitionskriterien der einzelnen Fonds können die Fondsmanager den Aktien- oder Anleihenanteil an die aktuelle Marktlage anpassen und die Titel entsprechend umschichten. Verlustrisiken können hierdurch gesenkt werden. Zum anderen kann sich auch die Wertentwicklung sehen lassen. Wie der BVI errechnet hat, lag die Wertenwicklung der Kategorie „Mischfonds, ausgewogen Euro“ im Fünfjahreszeitraum bei 5,6 Prozent p.a., bei aktienbetonten Mischfonds mit internationalem Anlageuniversum sogar bei 6,9 Prozent p.a. (BVI, Stichtag: 28.02.2015). Und dies zu einem insgesamt geringeren Gesamtrisiko als mit reinen Aktienfonds – bei diesen kann die Rendite zwar höher ausfallen, dafür steigt auch die Volatilität. Für viele Anleger scheint die Entscheidung für einen Mischfonds auch mit der immer noch vorherrschenden Aversion gegen Aktien(fonds) zusammenhängen. Mit einem Multi-Asset-Produkt holt man sich zwar ebenfalls Aktien ins Depot, der Anteil ist jedoch je nach Anlagestrategie des Fonds begrenzt.

Mischfonds ist nicht gleich Mischfonds
Aufgrund der unterschiedlichen Gewichtung von Aktien- und Anleihenanteil unterscheiden sich Mischfonds zum Teil deutlich hinsichtlich ihrer Chancen und Risiken. Erste Aufschlüsse kann der Fondsname geben. Tauchen darin Worte wie „Chance“, „Dynamik“ oder „Wachstum“ auf, kann dies auf einen höheren Aktienanteil hinweisen. Fondsbezeichnungen wie „Defensiv“ oder „Kontinuität“ dagegen sprechen für einen höheren Anteil an Rentenpapieren. Doch auch hier gibt es Unterschiede: Anleihen von bonitätsstarken Emittenten gelten als sicherer, werfen jedoch auch weniger Rendite ab. High-Yield-Bonds oder Unternehmensanleihen wiederum bergen mehr Chancen, haben jedoch auch höhere Ausfallrisiken. Die genaue Titelzusammensetzung sollte daher dem Fondsprospekt entnommen werden.

Interviewserie: Hier kommen die Fondsmanager zu Wort
Mischfonds gehören zur Angebotspalette nahezu aller Fondsgesellschaften. Wir haben mit einigen Fondsmangern gesprochen und sie zu ihrer Anlagestrategie sowie dem Risiko-Ertragsprofil von Multi-Asset-Produkten befragt und wollten wissen, wo der Mehrwert von Mischfonds liegt, falls die Aktien- und Anleihenmärkte unter Druck geraten.

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08.07.2015,

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Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

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