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Rückschlag für Krypto-Investoren Bitcoin-ETF scheitert an Auflagen der US-Börsenaufsicht

Bitcoin in einer Seifenblase. Foto: © Aliaksandr Marko / fotoliaBörsenlegende Warren Buffett wartet auf ein böses Ende der Bitcoin-Blase.

Die Auflage eines Bitcoin-ETFs rückt mit der Ablehnung durch die SEC in weite Ferne. Zweifel an der Liquidität und fehlende Regulierung lassen den Bitcoin-Kurs einbrechen. Schlechte Nachrichten kommen auch aus China und Südkorea.


Mehrere Bewerber um die Auflegung des ersten Bitcoin-ETFs, darunter der weltweit größte ETF-Anbieter Vanguard, ziehen ihre Anträge nach neuen Auflagen der Securities and Exchange Commission (SEC) in den USA zurück. Bereits im vergangenen Jahr wies die SEC den geplanten ETF der Winklevoss-Zwillinge zurück. Die US-Behörde hegt Zweifel an der Liquidität von Bitcoin und hält den Markt für zu unreguliert. Der Entschluss legt nahe, dass es kurzfristig keinen ETF auf die Kryptowährung geben wird.

Dabei gilt der Start des Handels mit Bitcoin-Futures an zwei großen US-Handelsplätzen als ein Schritt von Bitcoin in Richtung Mainstream. Der ETF-Anbieter ProShares plante die Auflegung eines ETFs auf Bitcoin-Futures, eine an der Börse etablierte Assetklasse. Doch auch dieser Antrag wurde von der SEC zurückgewiesen. Es geben nicht genügend Preistransparenz bei Bitcoin, lautet die Begründung Marketwatch zufolge, außerdem sei unklar, ob die Futures genügend Liquidität vorhanden sei, um die Handelbarkeit eines ETFs sicherzustellen.

Trotz der raketenartigen Kursexplosion von Bitcoin im vergangenen Jahr haben die Regulierer nicht vergessen, dass Kryptowährungen extrem volatil sind. Der Bitcoin-Kurs ist seit seinem Allzeithoch von über 19.000 US-Dollar um etwa 30 Prozent auf 13.580 US-Dollar eingebrochen.

Bitcoin-Einschränkungen in China und Südkorea

Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Regierung in Südkorea verbietet am Donnerstag den Handel mit Bitcoin und schließt Handelsplätze. Das gilt als herber Rückschlag in einem Land, in dem exzessiv Bitcoin-Mining betrieben wird.

Auch China will jegliche Mining-Aktivitäten verbieten. Das Schürfen neuer Bitcoins durch ein Netzwerk von mehreren Tausend Computern ist existenziell für die Kryptowährung. Doch es führt auch zu einem extrem hohen Stromverbrauch, der die Versorgung einiger chinesischer Provinzen beeinträchtigen soll.

Weitere schlechte Nachrichten kommen von Börsenlegende Warren Buffet. Der Star-Investor sagte in einem Interview mit CNBC, er würde nicht mit Bitcoin-Futures handeln, aber langfristig auf den Kursverfall von Bitcoin setzen.

Wer dennoch über die Börse in Bitcoin investieren möchte, kann dies seit Jahresbeginn auch mit einem Bitcoin-ETN über die Tradegate Exchange tun. Das Exchange Traded Note ist bereits seit Dezember an der Stuttgarter Börse handelbar. Der Bitcoin-Tracker des schwedischen Emittenten XBT Provider bildet die Performance von Bitcoin nach.

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Hinweis: Der Bitcoin-Tracker ist über unsere Trading-Plattform d:trader handelbar. Mehr Informationen zu ETN und zur Abwicklung erhalten Sie hier:

Neue Chancen für Anleger durch Derivate auf Kryptowährungen – Börse startet ETN-Handel auf Bitcoin und Ethereum

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11.01.2018,

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