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Das neue Buch von Beate Sander Darum sind aktive Investmentfonds ETFs vorzuziehen

Wie finde ich den besten Investmentfonds? Foto: © FinanzBuchVerlag / Beate SanderDas Nachschlagewerk für Fondsinvestoren und solche, die es werden wollen.

In ihrem neuen Buch „Wie finde ich die besten Investmentfonds“ verrät Beate Sander unverzichtbare Informationen zur Vermögensbildung – für Einsteiger und Fonds-Profis – in einer klaren Sprache und mit anschaulichen Tabellen.


„Mit den richtigen Themen- und Branchen-Aktienfonds sind Sie bei fairen Gebühren auf der Überholspur und schlagen ETFs“, schreibt Beate Sander in ihrem brandneuen Buch mit dem Titel „Wie finde ich die besten Investmentfonds“, das im FinanzBuch Verlag erschienen ist. Sander bezieht sich dabei insbesondere auf aktiv gemangte Nebenwerte-, Themen- und Aktienfonds, die in Zukunftsmärkte investieren.

In ihrem Buch gibt Sander Privatanlegern einen detaillierten Plan an die Hand, wie man schnell und einfach den besten Investmentfonds für die eigenen Bedürfnisse findet. Dabei beschäftigt sie sich auch mit den vielerorts sinkenden Fondskosten. „Eine Untersuchung von Morningstar zeigt bei 90.000 Fonds, dass die laufenden Gebühren in den vergangenen drei Jahren von 1,09 Prozent auf 1,00 Prozent sanken. Die Gebühren für Aktienfonds fielen im Schnitt von 1,43 Prozent auf 1,27 Prozent, ein Preisnachlass von elf Prozent.“ Rentenfonds hätten sich noch stärker verbilligt, immerhin um 17 Prozent von 0,89 Prozent auf 0,74 Prozent. Das kann vor allem mit den niedrigen Zinsen in Verbindung gebracht werden. Bei Mischfonds habe es nur einen kleinen Abschlag von 1,56 Prozent auf 1,47 Prozent gegeben.

Doch nicht nur die laufenden Kosten, auch der noch häufig verlangte Ausgabeaufschlag schreckt viele Anleger ab. „Ein Ausgabeaufschlag von fünf Prozent war früher bei Investmentfonds üblich und kaum verhandelbar“, schreibt Sander. Dies habe sich durch den Wettbewerbsdruck mit ETFs, den börsennotierten Indexfonds, geändert. Bei unabhängigen Fondsvermittlern wie FondsDISCOUNT.de sind alle gängigen aktiv gemanagten Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag erhältlich.

Wie finde ich den besten Investmentfonds?
Den richtigen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Markt zu finden, ist nahezu unmöglich. Doch mit einem Fonds-Sparplan und den im Buch erklärten Cost-Average-Effekt brauchen sich langfristig orientierte Anleger darum nicht zu kümmern. Sander glaubt außerdem nicht daran, dass es nach den aktuellen Höchstständen an der Börse zum Untergangsszenario kommen werde. Entscheidend seien nicht der Brexit oder Donald Trump oder die Wahlen in Europa für den weiteren Verlauf an den Börsen, sondern in erster Linie die Entwicklung der Gewinne der großen Konzerne. So erhält der Leser im Buch zunächst eine Übersicht über die erfolgreichen Aktienfonds für eine DAX-Anlage, von denen wir im Folgenden drei Fonds vorstellen werden.

Der Acatis Champions Select – Acatis Aktien Deutschland ELM (ISIN: LU0158903558) konnte seine Performance in den vergangenen fünf Jahren knapp verdoppeln (99,01 % FWW, Stand: 14.02.2017). Die Aktienquote liegt derzeit bei knapp 87 Prozent, mindestens jedoch bei 51 Prozent. Investiert wird in Unternehmen, die ihren Sitz in Deutschland haben, die in Deutschland gehandelt werden dürfen oder in einem Auswahlindex vertreten sind. Die Fünf-Jahres-Volatilität beträgt vergleichsweise geringe 12,82 Prozent, bei laufenden Kosten von jährlich 2,78 Prozent (inkl. einer Management-Gebühr von 0,25 %).

Deutlich günstiger ist der DWS Investa Fonds (ISIN: DE0008474008) mit laufenden Kosten von 1,4 Prozent. Im Gegensatz zum Fondsvolumen des Acatis Fonds (181 Millionen Euro), ist der seit 1956 bestehende DWS Investa mit knapp 3,5 Milliarden Euro ein echtes Schwergewicht. Der Fonds investiert in Deutsche Standardwerte aus dem DAX-Index. In fünf Jahren legte der Fonds 95,17 Prozent zu, bei einer Volatilität von 16,67 Prozent.

Aktives Management lohnt sich
Auch in diesem Beispiel zeigt sich: Beide Fonds liegen nach Kosten deutlich über der Performance des am meisten gehandelten ETFs in dem DAX-Universum – dem iShares Core DAX UCITS ETF (ISIN: DE0005933931).

Der Julius Baer German Focus Stock Fund verfolgt einen Value Ansatz (ISIN: LU0048167497). Dafür gab es in fünf Jahren nur 71,30 Prozent, bei laufenden Kosten von 3,11 Prozent. Marktbeobachter sagen Value-Aktien aber ein gutes Jahr 2017 voraus.

Auch für Privatanleger, die sich im MDAX oder TecDAX eher zu Hause fühlen, hält Sander alle Fondsdaten bereit. Eine detaillierte Analyse der Zukunftsmärkte, Musterdepots und eine aktuelle Einschätzung zu den Folgen einer Präsidentschaft Donald Trumps für Aktien und Fonds runden das Werk ab. Wer also derzeit auf der Suche nach dem passenden Investmentfonds ist, für den ist das neue Buch eine hilfreiche Orientierung.

Tipp: Alle im Buch vorgestellten Fonds sind über FondsDISCOUNT.de ohne Ausgabeaufschlag erhältlich.
14.02.2017,

Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an die redaktion@fondsdiscount.de oder rufen uns unter der Service-Nummer 030 2757764-00 an. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Produkte zu diesem Thema

iShares Core DAX (R) UCITS ETF (DE) von BlackRock Asset Management Deutschland AG
DWS Investa von Deutsche Asset Management Investment GmbH
Julius Baer German Focus Stock Fund (EUR) B von GAM (Luxembourg) S.A.
ACATIS Champions Select - Acatis Aktien Deutschland ELM von Wallberg Invest S.A.

Alle Anlagen an Wertpapierbörsen sind mit Risiken verbunden:

  • Die Wertentwicklung eines Fonds wird maßgeblich von der Wertentwicklung der Anlagewerte bestimmt. Daraus ergibt sich das Risiko von finanziellen Verlusten wenn sich Marktpreise von bestimmten Werten ändern.
  • Das Risiko des Fondsmanagements besteht darin, dass der Fondsmanager Entscheidungen trifft, die eventuell nicht den Zielvorstellungen der Anleger entsprechen, oder die dazu führen, dass sich der Fonds negativ entwickelt.
  • Von den angelegten Beträgen gehen Kosten für die Fondsverwaltung usw. ab. Das kann dazu führen, dass sich Fonds im Vergleich zur direkten Anlage, z.B. in Aktien, nicht proportional entwickeln.
  • Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Wer Ranglisten und Statistiken als Entscheidungsgrundlage für eine bestimmte Fondsanlage nutzen will, sollte auf die Voraussetzungen achten, unter denen derartige Rang- und Bestenlisten erstellt wurden.
  • Je nach Fondsart, Ausrichtung und Fondskonstruktion ergeben sich spezielle Risiken für den Anleger, z.B. Verluste durch Währungsschwankungen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Verkaufsprospekt.

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