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Auf der Suche nach Rendite Deutsche verlieren Vertrauen ins Sparbuch

Drei Gläser mit einer unterschiedlichen Anzahl von Münzen Foto: © / chones / FotoliaEgal, ob das Glas halbleer oder halbvoll ist – Rendite bringt es nicht.

Das klassische Sparbuch wird immer unbeliebter: Nicht einmal jeder Vierte setzt noch auf diese Anlagemethode. Fondsparen und Immobilien-Beteiligungen gewinnen hingegen deutlich an Zustimmung.


Die Deutschen hielten trotz der niedrigen Zinsen lange an dem klassischen Sparbuch fest. Obwohl es so gut wie keine Rendite abwirft, konnte sich die große Mehrheit lange nicht von der gewohnten Anlage trennen. Doch nun folgt die Kehrtwende. Nur noch 22 Prozent der Deutschen setzen auf das Sparbuch, im Vorjahr waren es immerhin noch 31 Prozent. Das ergab die GfK-Umfrage „Geldanlage 2016/2017“ im Auftrag des Bankenverbands BdB.

Damit liegt das Sparkonto im Jahr 2016 bei der Frage nach den beliebtesten Anlageprodukten sogar gleichauf mit dem Tagesgeld (beide 22%). Dahinter folgen Fondsanteile (20%), Immobilien (17%), Aktien (16%), Gold (6%) und andere Edelmetalle (2%). An Beliebtheit abgenommen haben auch Festgeld (von 18% auf 11%) und festverzinsliche Wertpapiere (von 9% auf 6%).

Es überrascht auch nicht, dass die Unzufriedenheit der Anleger wuchs: Nur noch knapp jeder Zweite ist mit der Wertentwicklung seiner Geldanlagen im Jahr 2016 zufrieden (47%) – im Vorjahr war es noch mehr als die Hälfte (53%).

„Die Sparer und Anleger zeigen sich angesichts der Minizinsen zunehmend entmutigt und geben ihr Geld vermehrt aus, anstatt es anzulegen“, so Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des BdB. Der Anteil derjenigen, die ihr Geld anlegen, ist inzwischen im dritten Jahr in Folge zurückgegangen: von 57% (2014) auf 45% (2016). Vor allem die 18- bis 29-Jährigen und die Senioren (ab 60 Jahre) haben nach Ergebnissen der Studie 2016 weniger investiert.

„Keine gute Nachricht“: Konsum schlägt Vorsorge
Dass die Vorsorge zurückgeht und der Konsum in Gegenzug steigt, ist für Kämmerer keine positive Entwicklung. Zudem wollen nach wie vor neun von zehn Befragten lieber kein höheres Anlagerisiko eingehen, um ihre Renditechancen zu verbessern. „Dies ist keine gute Nachricht, denn eine langfristige Vermögensplanung kommt in der weiterhin anhaltenden Niedrig(st)zinsphase ohne Anlageformen mit höheren Renditechancen nicht aus“, so Kämmerer. Zwar gelte es, Chancen und Risiken immer im Einzelfall abzuwägen. Um das Wohlstandsniveau auch im Alter halten zu können, sei bei der Anlagestrategie aber zu einer ausgewogenen Risikomischung zu raten.

Die Umfrage ist auch der Fragen nachgegangen, in was Anleger investieren wollen, wenn ihnen ein größerer Geldbetrag zur Verfügung stehen würde: Für 38% der Anleger wäre „Betongold“ die erste Wahl, wenn sie einen größeren Geldbetrag für eine Investition zur Verfügung hätten. Fondsanteile (26%), Sparkonto/-plan, Tagesgeld und Aktien (jeweils 23%) und Festgeld (20%) werden ebenfalls häufig genannt (Mehrfachnennungen möglich).

Anleger die kein besonders hohes Risiko eingehen, aber dennoch Geld anlegen wollen, könnten sich für die Vorteile eines Fondssparplan interessieren: In der Regel werden monatlich für einen festgelegten Betrag Anteile an einem Investmentfonds erworben. Besonders praktisch: Sollten sich die persönlichen finanziellen Verhältnisse ändern, können die Sparraten problemlos in der Höhe angepasst oder ganz pausiert werden. An feste Laufzeiten muss man sich auch nicht halten, was Fondssparpläne besonders flexibel macht. Doch es gibt noch einen weiteren Vorteil: Dank dem „Cost-Average-Effekt“ (Durchschnittskosteneffekt) muss der Anleger nicht auf das richtige Timing achten – im Gegenteil.

Timing spielt keine Rolle
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht den Effekt: Angenommen, für einen Sparplan werden jeden Monat für 100 Euro Fondsanteile gekauft, die Anteilspreise schwanken monatlich zwischen zehn und 20 Euro. Im ersten Monat werden zehn Anteile für je zehn Euro erworben, im zweiten Monat sind es dann fünf Anteile zu je 20 Euro. Setzt sich dieses Wechselspiel fort, wurden nach einem Jahr sechs Käufe zum hohen Anteilspreis (20 Euro) und sechs Käufe zum niedrigen Anteilspreis (zehn Euro) getätigt. Das ergibt einen durchschnittlichen Kaufpreis von 15 Euro, über zwölf Monate wurden also 90 Anteile erworben. Somit stieg die ursprüngliche Investitionssumme von 1.200 Euro auf einen Betrag von 1.350 Euro an – allein durch den Cost-Average-Effekt und noch ohne die Wertsteigerung, die das Fondsmanagement erzielen kann.

Vor allem volatile Fonds, also jene mit hohen Kursschwankungen, eignen sich für Fondssparen besonders gut: sinkt der Fondskurs, werden für den monatlichen Betrag mehr Anteile erworben, bei steigenden Kursen automatisch weniger. Hierdurch ergibt sich langfristig ein günstigerer Durchschnittspreis als bei einer Einmalanlage. Einen Überblick über die beliebtesten Sparplanfonds unserer Kunden finden Sie hier.

Tipp: Anleger, die sich mehr für Betongold interessieren, können mit den Crowdinvesting-Projekten von Exporo mit besonders kurzen Laufzeiten und einer niedrigen Mindestanlagesumme von 500 Euro in den rasant wachsenden Markt der Immobilien investieren. Die Immobilien-Projekte sind in der Regel zügig ausplatziert, Exporo legt aber regelmäßig nach und bringt stetig neue Projekte auf den Markt. Im Dezember 2016 konnte Exporo sogar den Rekord für die höchste jemals geleistete Auszahlung für Immobilien-Crowdinvesting melden. Den aktuellen Überblick der Investitionsmöglichkeit von Exporo finden Sie hier.
29.12.2016,

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